137 Antibiotika: Was wir wissen müssen, bevor wir sie nehmen – mit Dr. Manuel Burzler

Shownotes

Antibiotika gehören zu den wichtigsten Errungenschaften der modernen Medizin und retten jeden Tag Leben. Gleichzeitig wird immer häufiger darüber diskutiert, welche Auswirkungen sie langfristig auf unseren Körper haben können, insbesondere auf das Darmmikrobiom. In dieser Folge von Mission Gesundheit spreche ich mit Dr. Manuel Burzler, Arzt und Gründer von HealVersity. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was nach einer Antibiotika-Therapie eigentlich im Körper passiert, wie sich das Mikrobiom regeneriert und welche Rolle Faktoren wie Ernährung, Schlaf und Stress dabei spielen können.

Hier findet Ihr mehr über Dr. Manuel Burzler: https://www.healversity.com/ueber-healversity/

Mehr über Hadi: https://hadi-saleh.com/

Schreibt Hadi direkt: https://www.linkedin.com/in/dr-hadi-saleh/

Transkript anzeigen

00:00:00: Das Spannende ist, dass wir mittlerweile sehen das wenn wir nur eine Antibiotika-Einnahme vollziehen.

00:00:10: Dass teilweise je nach Antibiotika unser Darm, unser Damm Mikrobioben dauerhaft geschädigt sein könnte.

00:00:16: Da darf man wirklich ganz gezielt sich überlegen brauche ich das Antipiotikum jetzt wirklich?

00:00:21: Parasmpathikus ist das der uns entspannt.

00:00:23: den als Muskel zu trainieren durch unterschiedliche Übungen die man welche auch immer man möchte oder Atemübungen zum Beispiel, macht einfach sehr viel Sinn.

00:00:33: Weil dadurch sich das Denken verändert, die Reaktionen auf Menschen verändert und dein ganzes Sein teilweise positiv verändert.

00:00:49: Herzlich willkommen zur Mission Gesundheit!

00:00:51: Ich bin Dr.

00:00:52: Adi Sardir.

00:00:53: Wie steht er eigentlich zu Medikamenten?

00:00:54: Sardire-Team direkt an Epoporphänen sobald die Kopfschmerzen anfangen oder haltet ihr Schmerzen lieber erst mal aus?

00:01:00: Ich persönlich nehme tatsächlich eher selten Medikamente Halte aber trotzdem sehr viel von moderner Medizin und natürlich auch von Antibiotika.

00:01:07: Gleichzeitig hört man immer öfter, dass man gerade bei häufiger Medikamenteneinnahme genauer hinschauen sollte.

00:01:12: Was machen Medikamente eigentlich langfristig mit unserem Körper?

00:01:16: Worauf müssen wir wann achten?

00:01:18: Genau darüber sprechen wir heute!

00:01:20: Und ich sage direkt dazu – das Thema ist ziemlich kontrovers.

00:01:22: Mein Gast und ich waren uns im Gespräch nicht immer komplett einig.

00:01:25: Das werdet ihr im Interview gleich merken.

00:01:31: Ich spreche heute mit Dr.

00:01:32: Manuel Wurzler.

00:01:33: Der Arzt beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Darngesundheit, Mikrobiom und Regeneration.

00:01:38: Und ist außerdem Gründer von Healversity.

00:01:40: Hören wir mal was er uns zu diesem Thema erklären kann.

00:01:42: Manuel schön dass du die Zeit geboten hast das wir uns heute unterhalten können.

00:01:47: viele kennen es wahrscheinlich jemand ist krank nimmt für die Kamente vielleicht sogar ein Antibiotikum bei einer bakterien Information und danach will man einfach nur funktionieren.

00:01:56: warum lohnt es sich trotzdem genauer hinzuschauen was im Körper dann passiert?

00:02:01: Das spannende ist dass wir mittlerweile sehen, das wenn wir nur eine Antibiotika-Einnahme vollziehen.

00:02:12: Das teilweise je nach Antibiotika unser Darm, unser Damm Mikrobiom dauerhaft geschädigt sein könnte.

00:02:20: und da darf man wirklich ganz gezielt sich überlegen brauche ich das Antipiotikum jetzt wirklich?

00:02:26: oder was mache ich?

00:02:28: Wenn ich Antipiotiker genommen habe oder vielleicht sogar in den letzten Jahren?

00:02:33: und was kann ich hier tun?

00:02:34: Denn auch uns Ärzten war glaube ich lange nicht bewusst, weil jetzt gibt es wirklich zahlreiche Studien dazu.

00:02:39: Dass wenn ich Antibiotika verschreibe haben wir schon gewusst.

00:02:43: natürlich der Darm das Darm Mikrobiom wird dadurch geschädigt aber dass sich's vielleicht dauerhaft schädige vielleicht auch aufgrund der Lebensweise die die Menschen heutzutage haben auf Grund der Ernährungs Weise die die menschenheutzutages haben dauerhaft geschädig sein können Ja.

00:02:59: Und es gibt zum Beispiel eine neue Studie mit über beinahe fünfzehntausend Probanden, wo man nämlich schon sieht dass das zu Veränderungen im Darm kommt bis zur acht Jahre nach der Antibiotiktherapie und ich glaube da ist sehr, sehr spannend sich wirklich Gedanken drüberzumachen.

00:03:17: Viele kennen den Begriff Darm Mikrobiom aber wissen gar nicht was genau dahintersteckt.

00:03:22: wir haben zwar in der Folge schon mal dazu gemacht aber vielleicht erklären wir nochmal was überhaupt das Mikrobiome

00:03:28: In unserem Darm leben.

00:03:29: Bakterien, das heißt wir leben eigentlich in einer Symbiose mit Bakterin.

00:03:34: Wir brauchen diese Darmbakterien die produzieren für uns bestimmte Stoffe, Vorbotenstoffe zum Beispiel den vorboten Stoff auch von Neurotransmittern.

00:03:44: Serotonin ist eine unserer Glückshormone aber auch Serotoninen benötigen wir damit der Darm sich richtig bewegen kann.

00:03:53: oder zum Beispiel Gaba.

00:03:55: Gaba ist ein Stoff, der uns in die Entspannung bringt.

00:03:58: Oder auch zum Beispiel unterschiedliche Vitamine wie Vitamin K oder Folsäure oder Vitamin B-Zwölf teilweise sogar und das heißt wir leben in einer Symbiose.

00:04:11: Und diese Darmbakterien benötigen wir damit wir am Ende gut verdauen können, damit unser Darm gesund ist und wir aber auch gesund sind.

00:04:20: Und es gibt aber auch bestimmte Connections zwischen den Darmbakterien noch weitere, wie zum Beispiel werden bestimmte Entzündungsfaktoren vermehrt abgelesen oder nicht?

00:04:31: Und das ist wirklich ganz wichtig zu verstehen dass wir uns eigentlich um diese kleinen Dinger in unserem Darmen sehr viel kümmern müssen!

00:04:42: Das beginnt halt schon damit was ich esse weil das Essen was sich esse ernährt meine Darmbakterien.

00:04:50: Lange war eigentlich nicht bewusst, wie viele Darmbakterien wir haben.

00:04:57: Wir haben teilweise über tausend Stämme in unserem Darm und lange konnten wir das gar nicht messen aber heutzutage ist es natürlich messbar.

00:05:03: Wenn wir noch mal zur Antibiotikotherapie gehen also wenn die indiziert ist und man wirklich eine Infektion hat, die man mit einem Antibiotikum therapieren muss... Dann geht man ja gezielt gegen, ich nenne es aber leinhaft schlechte Bakterien vor.

00:05:19: Aber wir quasi töten natürlich auch die gesunden Bakterie und dann kommt das ganze Mikrobiom in Disbalance.

00:05:29: Und viele Menschen denken okay bitte schon nicht so schlimm sein!

00:05:31: Ich nehme sie nochmal kurz ein was ich bei einem Harnwegsinfekt als Klassiker entweder einmal oder über drei Tage... ...aber es hat ja schon noch einen Schaden.

00:05:44: Und jetzt einmal kurz über das Antibiotikum hinaus gilt es eigentlich auch für Schmerzmittel wie Ibuprofen und Paracetamol, die ja viel häufiger eingenommen werden.

00:05:53: Alles was wir in unseren Körper hineingeben und dass das Damenmilieu verändern kann zum Beispiel auch an pH-Wert.

00:06:05: also unser Damenmikrobium mag sehr gerne einen gewissen pH Wert indem es sozusagen funktionieren kann und in dem es wächst, verändern wir unseren pH-Wert durch Medikamente oder durch andere Dinge.

00:06:21: Diesen pH-Vert verändert sich auch das Mikrobiom.

00:06:24: Das heißt zum Beispiel schlechte Darmbakterien können wachsen... ...oder auch Darmpilze können wachsen so was wie der Aspergillus niger.

00:06:32: Und die haben immer in unserem Mikrobioma.

00:06:35: Immer!

00:06:35: Wir haben immer Darmpalzen, wir haben immer schlechte Darmbakterien auch weil wir sie teilweise vielleicht sogar benötigen aber in kleiner Anzahl.

00:06:44: Das ist ein ganz diffiziles Verhältnis untereinander.

00:06:48: Und je mehr wir von extern dazutun, umso mehr können wir es sozusagen durcheinander bringen.

00:06:55: und auch Paracetamoliboprofen hat hier tatsächlich auch teilweise Wirkungen, wo wir am meisten Wirkung merken sind wenn zum Beispiel das Darm Mikrobiom oder der Adept per Haarwert im Darm nicht mehr an den richtigen Stellen gesauer genug ist oder basisch genug dann können zum Beispiel auch die Verdauungsentzüme nicht mehr richtig arbeiten.

00:07:17: Das heißt, wir brauchen auch genug Magensäure, die gebildet wird.

00:07:22: Denn ein Teil der Magensaure geht natürlich in den Dünndamm rüber und verändert dort im pH-Wert.

00:07:29: Wenn der pH-wert dort nicht stimmt, können bestimmte Verdauungsenzümen nicht optimal arbeiten.

00:07:34: Können die Verdauerungsenzüge nicht optimal Arbeiten?

00:07:37: Verdauen wir nicht richtig!

00:07:38: Die Nahrung fängt an so'n bisschen vor sich hin zu faulen uns entstehen Entzündungsprozesse und auch eine Verschiebung des Darmen Mikrobiomes.

00:07:48: Und wie viele Leute nehmen heutzutage zum Beispiel Magensäureblocker?

00:07:54: Und das ist vielen nicht bewusst, dass viele Medikamente indirekt in dieses Verhältnis in dieses Darmen-Mikrobiome eingreifen können.

00:08:02: Ja also nur kurze Einordnung diese Magensaure Blocker die auch Protonenpumpen-Inhibitoren genannt werden Also alles was mit Parzol endet, also Pantoprazol und Omelparzol werden häufig bei Magen-Reflux, also Leinhaftsotbrennen verschrieben.

00:08:26: Und die greifen natürlich ganz klar in den pH-Wert ein weil die Magensäure senkt dem pH deshalb auch die Säure und wenn ich die Hemme greife ich natürlich in den Kreislauf ein.

00:08:38: Ja,

00:08:38: richtig!

00:08:39: Das ist korrekt ja.

00:08:40: Es fragen sich natürlich viele okay was kann ich denn tun?

00:08:43: Wenn ich jetzt ein Antibiotikum nehmen muss, wie verhalte ich mich idealerweise?

00:08:48: Erst mal darf einem das alles bewusst sein und man darf abwägen.

00:08:51: Brauche ich das Antibiatikum wirklich zu hundert Prozent oder kann ich es eventuell weglassen?

00:08:57: und ich versuche erst einmal eine andere Therapie.

00:09:03: Angenommen wir entscheiden uns dazu einen Antibiotika zu nehmen Es gibt ja wirklich ganz viele Indikationen wo das teilweise Sinn macht.

00:09:12: Und dann darf man sich überlegen okay was für ein Antibiotikum hat mir mein Arzt verschrieben.

00:09:18: Denn das ist nämlich ein riesengroßer Unterschied, manche Antibiotika zerstören unfassbar viele Bakterienstämme und manche eher ein bisschen weniger.

00:09:29: Und das darf man halt dann sagen kennen.

00:09:32: Das eine und das andere ist natürlich wenn ich Antibiatiker einnehme wie sieht meine Therapie dann dauernd aus?

00:09:39: danach oder auch schon während der Antibitikereinnahme?

00:09:46: Was viele nicht wissen, wir sprechen nur über das Mikrobiom.

00:09:50: Dass Antibiotika ihr natürlich einen systemischen Effekt haben.

00:09:54: Wir nehmen sie mit den Damen auf und wollen dann natürlich dass Sie den Effekt hatten gegen andere Erreger zum Beispiel vorzugehen die uns jetzt z.B.

00:10:01: eine Blasernzinnung machen oder oder oder.

00:10:06: Die gehen auch in andere Kompartimente oder andere Zellen hinein teilweise wo sie auch Schaden noch weiter an Schaden anrichten können.

00:10:18: Und da sind andere bestimmte Antibiotika auch bekannt dafür.

00:10:21: Zum Beispiel, dass sie mitotoxisch sind in erhöhter Dosier.

00:10:25: Das heißt, mitot oxisch heißt unsere Mitochondrien sind unsere Energiekraftwerke die ATP bilden.

00:10:31: Kilo Weiß pro Tag habe ich eventuell zu viel davon.

00:10:36: von dem Antipiotikum und das ist sehr difficile es ist vom Person zu Person unterschiedlich können diese Mitochen auch angegriffen werden.

00:10:44: Das heisst es gibt Patienten da draußen die durch Antibiotikaeinnahme, regelmäßige Antibiotikaeinnahme teilweise ihre Mitochondrien zerstört haben oder zerstören und dort auch eingreifen.

00:10:57: Und da darf man dann sagen okay mein Arzt hat mir jetzt das verschrieben, meinen Hausarzt?

00:11:04: Ich schaue nach weil meistens ist es leider so dass sich die Hausärzte mit dieser Thematik nicht auseinandersetzen dieses Antibiatiken was ich hier bekommen habe.

00:11:12: macht das für mich Sinn?

00:11:13: ja nein oder ist das eventuell zu stark und greift es zu sehr ein.

00:11:20: Wenn ich mich dann dafür entscheide, dann ja!

00:11:24: Und dann muss ich tatsächlich auch wissen wie greif' ich jetzt ein?

00:11:28: Was gebe ich mir jetzt zusätzlich für meinen Körper?

00:11:33: Ist das nicht bisschen zu viel verlandet von dem Lein, dass er oder sie das ohne medizinische Fortbildung oder Ausbildungen entscheidet was jetzt gut oder schlecht ist allein durch eine Internetrecherche?

00:11:48: Ja, definitiv.

00:11:48: Ich weiß

00:11:49: jetzt nicht, ob das wirklich hilfreich ist?

00:11:54: Also ich glaube in der Diskussion mit dem Arzt bin ich ganz auf deiner Linie.

00:11:59: Man sollte generell Dinge infrage stellen und es in der Diskussion lösen aber eigenständig ist sich selbst quasi von einer eigenen Therapie irgendwie zu befreien.

00:12:12: aufgrund der Internetrecherche finde ich schon schwierig.

00:12:15: Was ich schon sehe bei meinen Patienten Oder allgemein, wir haben ja ... Wir haben sehr schwere Fälle.

00:12:22: Also wirklich Fälle wo die klassische Medizin angefangen hat und dann von Arzt zu Arzt zur Arzt gerannt sind.

00:12:30: Und dann wir uns die einzelnen Puzzleteile anschauen und schauen wie können wir weitermachen?

00:12:36: Und meistens nicht die Patienten extrem gut schon vorgebildet.

00:12:41: Mhm.

00:12:42: Ja!

00:12:43: Und haben teilweise, manche Ärzte haben dann wirklich teilweise Riesendeskussion mit diesen Patienten.

00:12:48: Weil die Patienten natürlich auch nur so Bruchstücke miteinander kombinieren können.

00:12:52: und ich gebe dir vollkommen recht Das Beste wäre natürlich dass der Arzt darüber Bescheid weiß und dann entsprechend das richtige Antibiotikum gibt und entsprechend Auch Die folge Therapie Unterstützend Mit dabei ist.

00:13:08: Ich möchte nicht, dass unsere Zuschauer oder Zuhörer den Eindruck bekommen, dass Antibiotika generell schlecht sind.

00:13:16: Und ich glaube das sollten wir nochmal bekräftigen, die haben ihren Sinn und richtig eingesetzt.

00:13:22: ist es in Segen für die Menschheit dass man das Penicillin gefunden hat vor vielen Jahrzehnten und die Antipyrikertherapie verfügbar ist, weil sie einfach Leben rettet oder auch einfacher macht.

00:13:36: Aber in der Tat bei einfachen Infekten sollte man sich gut überlegen ob ein Antipydrikum notwendig soll.

00:13:42: nicht ja und auf keinen Fall bei einer viralen Infektion.

00:13:46: ist die zu nehmen, ich möchte es nur einmal eingeordnet haben.

00:13:49: Und dann bitte immer mit dem Arzt diskutieren und nicht eigenständig jetzt in Antibiotika absetzen.

00:13:53: Das kann mehr Schaden verursachen als das hilft.

00:13:56: Ja, ja und häufig wird halt auch schon bei einer viralen Infektion zum Beispiel zum Antibiotikum gegriffen.

00:14:01: Und das ist eine wichtige Tatsache, die du da einfach ansprichst.

00:14:05: Lass uns wieder zurückkommen auf die Studie, die Du angesprochen hast, die gerade viel Aufmerksamkeit bekommt dass nach vielen Jahren nach der Antibiatik Einnahme das Mikrobiom gestört ist.

00:14:16: Kannst du uns ein bisschen mehr dazu erzählen?

00:14:18: Die Studie wurde glaube ich erst im März, zwanzig veröffentlicht und es ist wirklich eine Studie mit sehr vielen Personen.

00:14:26: man hat gesehen dass es zu einer Veränderung des Darm-Mikrobioms noch vier bis sechs Jahre danach gekommen ist als das ganze Ökosystem ein bisschen durcheinander geraten ist.

00:14:34: ja man hat also nicht nur einen kurzfristigen Effekt sondern man hat halt auch wirklich einen strukturellen Langzeiteingriff in das ganze Ecosystem.

00:14:42: Und was sieht man?

00:14:44: Man sieht einen Diversitätsverlust, das nennt es nicht.

00:14:46: Also praktisch dass bestimmte Darmbakterien vermehrt durch unterschiedliche Antipiotika vermehrт angegriffen werden über einen längeren Zeitraum und die Denkweise ok zehn Tage nachdem ich das Antipiotikern vielleicht eingenommen habe ist biologisch einfach falsch.

00:15:04: Dass man Wochen danach noch teilweise Monate danach sozusagen einfach sein Darmen weiter unterstützen darf.

00:15:12: Was man auch gesehen hat ist, dass unterschiedliche Antibiotika unterschiedlich eingreifen.

00:15:18: Z.B.

00:15:18: Klingermizin hat teilweise über siebundvierzig Bakterienstämme im Darm verändert.

00:15:29: Diese Flurkinoline oder zum Beispiel haben zwanzig Arten verändert und als Klingermeizin war hier so ein totaler Ausreißer aber z. B. Amoxicillin ... sehr moderat eingesetzt hat, hat man nicht so krasse Langzeiteffekte gesehen.

00:15:49: Und da kommt es dann immer drauf an wie sind denn auch die Leitlinien?

00:15:54: In manchen Ländern sind die Leitelinien ein bisschen unterschiedlich in Schweden, sind sie ein bisschen unterschließlich wie zum Beispiel hier in Österreich oder in Deutschland.

00:16:03: und wie wird hier das Amoxicillin z.B.

00:16:06: eingesetzt?

00:16:08: Genau!

00:16:09: Und was man natürlich auch gesehen hat ist Der Unterschied zwischen den Antibiotika, aber auch der Unterschied zwischen ... Wie oft hab ich schon Antibiotika eingenommen?

00:16:21: Also der kumulative Effekt.

00:16:24: Also jede weitere Antipiotikeeinnahme hat teilweise die Diversität noch weiter nach unten gesenkt.

00:16:29: Da darf man sich dann einfach fragen okay wenn ich das habe und weiß, ich hab vielleicht in der Kindheit zu viele Antipiotika-Einnahmen gehabt und ich hab immer wieder Darmprobleme, da darf man mal sagen okay Vielleicht kann ich hier mein Darm für mehr unterstützen.

00:16:44: Was kann ich denn tun?

00:16:47: Lass uns gerne darauf eingehen, weil viele denken bei Regeneration oder den Darm aufzubauen in Anführungszeichen an Nahrung und Präbiotika, Probiotica

00:17:03: usw.,

00:17:04: aber bevor wir da hingehen, welche Rolle spielen Schlaf- und Stress?

00:17:08: In dem ganzen

00:17:09: System.

00:17:09: Ganz toller, ganz gute Frage!

00:17:13: Meines Erachtens weiß nicht wie es du siehst aber wir leben eigentlich in so einer Schlafpandemie.

00:17:19: Viele Menschen sagen, ich prüsten sich damit... Ich hab heute nur fünf Stunden geschlafen und trotzdem habe ich noch nicht ganz viel Stress in der Arbeit und trotzdem bin ich irgendwie fit.

00:17:30: Und was wir aus der Epigenetik wissen ist dass die Schlafqualität, Länge die Länge, aber auch die Schlafqualität einen entscheidenden Effekt auf unseren ganzen Körper hat.

00:17:45: Einerseits auf unser Mikrobiom.

00:17:47: Warum?

00:17:48: Weil schlechter Schlaf bei uns insgesamt mehr Stresshormone auslöst.

00:17:54: nicht nur das sondern auch die Entzündungen gehen hoch werden hochgefahren also Entzinnungsproteine es werden teilweise wenn wir zwei bis drei Nächte sehr schlecht geschlafen haben wenig geschlaften haben verändert sich auch die Sensitivität für den Zucker in unserem Blut, also wie sensibel unsere Zellen dem Blutzucker aufnehmen.

00:18:17: Und es kommt vermehrt zu Blutzuckerschwankungen und allgemein weiß man das über siebenhundert Gene – also wir haben so circa zwanzigtausend Gene, haben wir circa vier Menschen – und dass sieben Hundert davon ganz diffiziel vom Schlaf sozusagen mit beeinflusst

00:18:36: werden.".

00:18:37: Das sind dann Entzündungsgene, das sind zum Beispiel Stress-Gene.

00:18:41: Also wenn ein Gen abgelesen wird entsteht ja ein Protein daraus und das sind dann zum Beispiel bestimmte Neurotransmitter die bei uns Stress auslösen können.

00:18:52: Okay also da sind wir uns auf jeden Fall einig.

00:18:54: irgendwie Schlaf ist extrem wichtig für alles Mögliche.

00:19:00: ich sage immer mit gutem Schlaf hängt alles an Und das sollte man auch als erstes ansetzen, bevor man irgendwie zum Sport rennt und sich Supplemente eben hier rein haut.

00:19:11: Solange man sein Schlaf nicht irgendwie im Griff hat den Anführungszeichen oder wenn ich ausreichend und ausreichengut schläft, du hast es angesprochen, nicht nur die Quantität sondern auch die Qualität zählt ist alles andere nur Makulatur.

00:19:24: Das fängt alles beim Schlaf an.

00:19:26: aber wenn wir jetzt direkt in in die Ernährung eingreifen oder überlegen, was kann ich denn tun um meinen Damen bestmöglich zu unterstützen?

00:19:39: Und viele denken dann an Probiotika.

00:19:42: Ja.

00:19:42: Gleich fangen wir mal mit der Definition an, was ist ein Probiotykom und was ist eine Prebiotikum?

00:19:47: Dann gibt es ja noch Postbiotiker.

00:19:51: Wieso hilft sich nicht einfach nur, in Anführungszeichen gute Bakterien zuzuführen?

00:19:57: Also die meisten kennen ... Probiotika sind praktisch Bakterien, Bakterienstämme.

00:20:04: Und da gibt es ganz viele Präparate da draußen.

00:20:07: Präprate mit vielen Bakterinstämmen und wenigen Bakteronstämmen.

00:20:11: Dann kommt natürlich drauf an welche Bakteroustämme?

00:20:14: Also das sind Probiote.

00:20:15: Prädbiotiker sind Ballaststoffe wie Inulin zum Beispiel oder Pectin die unsere Darmbakterien ernähren.

00:20:24: Das ist das Futter für die Darmbakterien.

00:20:28: Und dann gibt es natürlich auch bestimmte Lebensmittel, die vermehrt Rebiotika zum Beispiel tragen oder vermehrts Probiotiker auch in sich tragen.

00:20:40: Also fermentierte Lebensmittel.

00:20:43: und diese Kombination zwischen diesen drei Dingen macht am meisten Sinn meines Erachtens.

00:20:49: Das heißt Es macht Sinn wenn man Antibiotika einnimmt erst mal Die Ernährung umzustellen die sowieso vielleicht sogar umgestellt gehört, also Richtung fermentierte Lebensmittel.

00:21:05: Also fermented Lebensmittel zu priorisieren.

00:21:08: Das heißt... Also wie Sauerkraut,

00:21:10: Kimchi?

00:21:11: Kimchi

00:21:12: genau kevier.

00:21:14: Kombucha ist ein gut Problem.

00:21:16: Es sind immer bei den Dingen die werden ja auch abgekocht und teilweise wollen wir da eigentlich noch Probiotika drin haben aber an sich haben wir halt dann wenigstens nicht nur die, aber wenigstern haben wir dann die Belachstoffe davon drin Genau.

00:21:32: Und das Spannende ist, dadurch wachsen ja die Darmbakterien weil sie sich davon auch ernähren können und so weiter.

00:21:41: Das heißt, die Mikrobiomvielfalt wird definitiv gesteigert.

00:21:49: Was dadurch nämlich passiert ist wenn ich gute Darmbakterien habe – die sind nämlich auch dazu da eigentlich teilweise eine Art Signalgeber in mein ganzes System dass weniger Entzündung allgemein produziert wird.

00:22:04: Da können wir vielleicht später noch mal drauf eingehen.

00:22:08: Das Gleiche, wenn wir z.B.

00:22:10: Präbiotika noch einigen gibt es so... Hab ich schon angesprochen, Inulin zum Beispiel oder Pektine oder resistente Stärke.

00:22:19: Die findet man eigentlich auch in bestimmten Lebensmitteln.

00:22:23: Grüne Bananen haben viele resistente stärker und ich mag grüne Banane nicht so gerne.

00:22:27: Ich auch

00:22:28: nicht!

00:22:30: Wenn man Kartoffeln runterkühlen lässt in den Kühlschrank, also erst mal kocht und herunterkühlt hat sie auch ein bisschen mehr resistente Stärke.

00:22:38: Inulin ist zum Beispiel Tobi Nambur oder Pektine haben wir viel in Äpfel drin, Karotten drin und da macht es Sinn das einfach vermehrt ins Leben sozusagen mit reinzunehmen als Essen.

00:22:54: oder man nimmt halt Inulini-Pektine einen Akazienfasern ein.

00:22:58: So welche Thematiken.

00:23:00: oder auch Ballaststoffmischungen, die ernähren dann unsere Darmbakterien.

00:23:05: Und erst dann aber zusätzlich in der gleichen Zeit machen dann einfach Probiotika Sinn.

00:23:12: und dann bestimmte Bakterienstimme, die halt wichtig sind, die meistens ganz viel angegriffen werden wie Bividobakterien zum Beispiel, die da drin sein müssen oder Laktobakterin.

00:23:24: weil was machen sie denn?

00:23:26: lange nicht bewusst irgendwie als Arzt, die haben mir gedacht naja wir brauchen Probiotika wo ganz viele Bakterienstämme drin sind.

00:23:36: Das macht ruhig aus teilweise Sinn.

00:23:39: aber diese Bakterinstämme die ich gerade genannt habe wieviele Bakterien und Laktopazin was sie ja machen ist wenn die erhöht sind ermöglichen die auch den anderen Darmbakterien wieder vermehrt zu wachsen.

00:23:52: also da gibt es so ein nennt sich ich würde sagen so einen Crossfeeding Also, die ernähren sich gegenseitig.

00:24:01: Das heißt da würde ich einfach wirklich drauf achten bei so Probiotikern, dass man dann diese Bakterienstämmer auf jeden Fall drin

00:24:09: hat.

00:24:09: Tut's eigentlich ... Du hast Käfir genannt?

00:24:12: Tut es ein guter Joghurt auch also quasi in Naturjoghut?

00:24:20: Da bin ich tatsächlich nicht so mit dabei und das schon irgendwie unterstützen.

00:24:25: aber die werden ja auch abgekocht.

00:24:26: Dementsprechend so viel, das sind für mich nicht mehr viel Probiotika drin.

00:24:30: Da sehe ich halt die Problematik leider, dass viele Menschen heutzutage eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit mittlerweile gegen Milchproteine haben und das wissen sie teilweise nicht.

00:24:43: Das führt wieder zu Entzündungen auf der einen Seite und auf der anderen Seite wissen wir aus unseren Studien, aus unserem Labor.

00:24:50: Wir haben eine Forschungsgruppe in Wien wo wir seit fünfzehn Jahren forschen an Epigenetik und sehen dort, dass wir ganz klar sagen einmal pro Woche Milchproteine sind in Ordnung.

00:25:06: Mehr macht keinen Sinn mehr führt zu Entzündungen und zwar durch die Bank weg.

00:25:12: das heißt wenn wir die Leute fragen wir haben so einen Riesen ganz genau ein Fragebogen und da sehen wir immer Milchprodukte sind meistens zu viel.

00:25:19: also wenn ich jetzt jeden Tag Skir mit Blaubären und Walnüssen esse ist zu viel.

00:25:25: Ja.

00:25:27: Was sollte ich stattdessen essen?

00:25:28: Auch hier wieder Diversität, das bedeutet du kannst anfangen auch unterschiedlich zum Beispiel nicht nur Skier sondern du kannst dann natürlich z.B.

00:25:38: Schafsmilch, Joghurt, Ziegenmilchjoghut kann es hier schon mal variieren und teilweise dann okay Soja-Joghur, Kokos-Jughurt so welche Themen oder ganz weglassen.

00:25:49: Das heißt du fängst an die andere Rezepte zu holen Und dann geht es ja meistens um die Proteinvielfalt.

00:25:57: Da darf man sich dann überlegen, okay wie bekomme ich denn am Morgen zum Beispiel auch als Mann genug Proteineintos?

00:26:06: Ich persönlich mache es mir manchmal ein bisschen einfach.

00:26:09: Ich nehme

00:26:10: z.B.,

00:26:11: mache mir auch einen Müsli teilweise mit einem Kokosjoghurt oder mit ein bisschen Schafsmilch-Joghur rein weil das meistens noch besser verträglich ist und Nämlich zum Beispiel auch da schon ein gewisses Eiweiß-Shake oder tut tatsächlich Eiweiss auch in das Müsli rein.

00:26:32: Teilweise, wenn ich unterwegs bin und es nicht dabei habe, hab' ich tatsächlich Aminosäure, Pulver mit dabei.

00:26:38: Viel wichtiger meines Erachtens sind die Ballaststoffzufuhr in der Früh auch Und die Zufuhr von antientzündlichen Beeren

00:26:46: z.B.,

00:26:47: ja so was wie Heidelbeeren, Himbeeren

00:26:51: anti-inzündliche Ernährung.

00:26:52: Was uns das nochmal aufnehmen?

00:26:54: Ja, was ist das?

00:26:55: also?

00:26:56: wir hatten schon mal eine Folge auch so Arthrose aber es hilft immer das ganze zu wiederholen weil nicht jeder hört sich alles an.

00:27:05: Ich glaube was man hier verstehen darf ist dass Nahrung Information für unseren Körpers ist und nicht nur für den Darm sondern natürlich auch weitreichend.

00:27:14: in unserer Nahrungen befinden sich bestimmte Stoffe die einerseits pro-entzündlich wirken können oder antienzündig wirken.

00:27:23: Und das schwappt so viel zu der anti-entzyntliche Ernährung, schwappet viel aus den USA rüber wo man sagt okay bestimmte Gemüsesorten sind wirklich ein bisschen mehr anti-entsündlich.

00:27:35: wenn ich vermehrt Fleisch esse wirkt es eher mehr pro entzündelich.

00:27:42: Wenn ich zum Beispiel vermehrten Milchprodukte noch zu mir nehme wirkt dass auch pro entzyntlich und Da forschen wir ja seit fünfzehn Jahren daran.

00:27:52: Also eine der unsere Hauptgebiete ist anti-entzündliche Ernährung.

00:27:56: und was bedeutet wirklich anti entzündlich für unseren Körper?

00:28:01: Und das kann man meines Erachtens nur auf Mikro, also auf der Ebene der Epigenetik messen weil... Was bedeutet Anti Entzündlichkeit wenn Nahrung Information ist?

00:28:13: diese Information geht in unserem Körper sozusagen und schreibt das Epigenom um anti-entzündlich, es werden weniger Entzündungsproteine geschrieben.

00:28:24: Da fängt dann anti- entzündliche Ernährung an.

00:28:27: Was heißt das konkret?

00:28:28: Ja und was hier wichtig ist sind polyphenolhaltige Lebensmittel zum Beispiel Prokoli.

00:28:36: Prokuli wenn ich Prokulis selber mache, dann schneide ich den Brokuli erst mal auf und lasse ihn eine halbe Stunde stehen weil dann vermehrt Zulforafan entsteht.

00:28:44: Zulforfan ist z.B.

00:28:45: ein anti-entsündliches Polyphenol ein sekundärer Pflanzenstoff.

00:28:52: Oder wenn ich vermehrt, haben wir jetzt hat vorhin schon gehabt, vermehrte Pektin und Inulin-S ist so was lebenshaltige Lebensmittel mit Pektininulin, sowas Vichikoree, so etwas Tobinambua Apfel, Karotte dann ernähre ich in meinem Darm ja einerseits die Darmbakterien aber auf der anderen Seite ernähren auch Darmbakterien, die Botirat bilden, botiratbildende Darm Bakterien.

00:29:18: Also, oder Botyrhade ist eine kurzkettige Fettsäure.

00:29:22: Die wiederum epigenetisch wirkt nicht einmal antientzündlich.

00:29:26: also unserem ganzen Körper sagt Bauer weniger Entzündungsproteine und tatsächlich auch anti-entzündig wirklich in unseren Darmen an unseren Darmzellen und unseren Darmzellen auch sagt hey bleibt mal zusammen und bleibt mal richtig dicht.

00:29:47: Und das große Problem auch bei Antibiotika ist, dass diese Botteratbildenden Darmbakterien wieder auch reduziert werden können.

00:29:54: Andere Stoffe sind zum Beispiel Quercetin in Zwiebel und Knoblauch oder Resveratrol – es kennen viele schon, ja?

00:30:02: Finden wir in der Haut der Trauben im Rotwein minimal.

00:30:08: Dann Omega-III aus Fisch.

00:30:13: Auch ganz, ganz ein wichtiger, wichtiger antiinsündlicher Stoff.

00:30:17: Und Kokomin aus Kokuma, aber auch Ingva.

00:30:23: Ingva ist Tyngerol darin – auch superantienzündlich!

00:30:27: Und all die Stoffe finden wir in der Natur.

00:30:29: All die Stofe finden wir im Gemüse und Obst und dementsprechend hier tatsächlich vermehrt drauf achten.

00:30:37: und damit gebe ich meinem Körper eine Information, baue weniger Entzündungsproteine.

00:30:44: Wenn ich das über drei Monate mache schreibe ich das um.

00:30:51: Und nach drei Monaten kann man dann auch mal wieder ein bisschen cheaten, sagen wir immer, weil dann kann man sich vielleicht mal die Pommes oder auch mal dem Burger oder sonstiges wieder rein ... ähm, wieder essen, die definitiv aufgrund der Fette, die da drin sind... Aufgrund der hochverarbeiteten Lebensmittel proenzündlich wirken.

00:31:11: und wenn ich das häufig esse, schreib' ich auch hier wieder meine Gene um.

00:31:14: Das heißt aber, wenn ich über drei Monate längeren Zeitraum hier immer wieder in dem Körper die Informationen geben haben, dann geht die Produktion der Entzündungsproteine zurück.

00:31:25: Und das ist Wissenschaft!

00:31:27: Ich meine es machen wir vor seit fünf Jahren ja?

00:31:29: Wir haben zig Studien publiziert, haben hochpublikiert und jetzt step by step kommt es tatsächlich in der Gesellschaft an.

00:31:38: Ja ich glaube es hat sich mittlerweile auch schon durchgesetzt dass man ja möglichst bunt essen soll genau aus diesem Grund um viele Polyphenole auch zu sich zu nehmen.

00:31:47: Und wir haben es mit Nam Skiers Beispiel besprochen, also immer wieder das gleiche Essen ist teilweise kontraproduktiv, auch wenn's gesund den Anscheinen haben lässt.

00:32:02: von daher ist super.

00:32:03: vielen Dank nochmal für die Anordnung.

00:32:05: Wenn wir jetzt gemeinsam so zehn Jahre nach vorne blicken was glaubst du?

00:32:10: Was wird sich ändern an Ernährung, Antibiotikatherapie generell.

00:32:16: Wie schaust du in die Zukunft?

00:32:17: Wir erleben gerade auch durch diesen ganzen Long-Chepity-Drent einen Schiff hin Richtung ... Ich möchte mich gesund halten, Richtung Prävention.

00:32:31: oder wenn ich gerade bin was kann ich für Methoden einführen damit mein Körper wieder an eine Balle auskommt Und eventuell dann selber wieder vermehrt die Kraft hat zu heilen.

00:32:48: Die Menschen werden immer kritischer bei Medikamenteneinnahmen, forschen viel mehr, werfen das Ganze in die KI und da kommen dann unterschiedliche Meinungen heraus je nachdem wie man den Prom setzt.

00:33:04: aber was ich jetzt schon sehe ist dadurch dass wir Wir forschen an MicroRNAs, da gab es vor zwei Jahren den Nobelpreis dafür.

00:33:15: Und was wir sehen ist dass es Richtung personalisierte Medizin geht, personalisierter Präventionsmedizin auf epigenetischer Ebene und dahin wird's gehen.

00:33:31: und ich denke auch ganz gezielt, wenn wir über das Mikrobiom sprechen haben wir tatsächlich ein Projekt Ganz gezielt zu sagen, okay.

00:33:42: Wenn ich jetzt Antibiotika eingenommen habe ... dann messe ich mein Mikrobiom ganz gezielt und kann hier auch personalisiert wieder mitgeben, welche Bakterienstämme sind denn gerade kaputt?

00:33:53: Da sind zu wenig da.

00:33:54: Wie kann ich sie gezielt aufbauen?

00:33:56: Auch hier wieder Personalisierung.

00:33:58: Also es geht ein großer Schiff Richtung Personalisierung!

00:34:01: Ich glaube sehr stark an präventive Medizin.

00:34:04: Das ist das was ich in meiner Praxis mache Präventive Diagnostik in allen Facetten.

00:34:10: Und es ist immer individuell, also damit quasi personalisiert und ich glaube das wird auch zunehmen mit Hilfe von KI.

00:34:17: Ich glaub nicht dass KI den Arzt jemals ersetzen wird aber wird ihn oder sie sehr sinnvoll unterstützen können.

00:34:23: Zum Schluss möchte ich dich fragen welche drei Tipps möchtest du unseren Zuschauern- oder Zuhörern mitgeben?

00:34:28: Einen der wichtigsten Tipps die ich immer wieder mitgebe ist unser Körper ist ein Wunderwerk aus dreißig bis vierzig Billionen Zellen und jeder dieser Zelle hat eine Membran.

00:34:38: Und was wir häufig erleben oder so häufig sehen, wenn wir diese Membranes nicht füttern und nicht unterstützen durch Omega-Drei – viele nehmen nur nicht nur Omega Drei sondern nehmen ja schon Fischöl oder Alkenöl, sondern da fehlt auch häufig Alpha-Linolensäure.

00:34:56: Alpha-linolensaure finden wie ein Leinöl.

00:34:59: Der Körper kann nur ganz wenig Leinöel in dieses EPA, DHA was wir in Fischöl oder Algenöl finden umwandeln.

00:35:06: Das heißt ein Esslöffel Leinöl pro Tag, ein Eslöffel Fisch Öl oder Alginöl je nachdem wie hoch stossiert es.

00:35:14: dann ziehen wir häufig einen Mangel an Ölsäure.

00:35:17: sehr häufig das finden wir in Olivenöl.

00:35:21: deswegen gebe ich den meisten tatsächlich standardmäßig auch noch eine Esslöffel Olifenöl und dann manchmal in der frühen MCT-Öl weil das sozusagen MCT sind gesättige Fettsäuren die dann tatsächlich Ja, der Körper sozusagen gut verwerten kann und den Energie für das Gehirn aufwerten kann.

00:35:39: Das heißt in der Früh gibt es meistens noch einen MCT-Öl dazu.

00:35:41: Das sind so diese vier Öle die ich jedem standardmäßig empfehle Und immer wieder also alle sechs Monate messen wir die teilweise auch Weil da geht's auch ums Verhältnis.

00:35:53: manche Leute tendieren dazu zu viel Omega Drei zu nehmen ist auch nicht gut dass auch das falsche verhältnis einfach da.

00:36:00: Dass er erste tippe.

00:36:01: zweite tip ist sich klar zu werden Ernährung ist Medizin.

00:36:05: Ernährungen ist Information und anzufangen, vermehrt pro Tag Ballaststoffe ins Leben zu integrieren.

00:36:14: Fünf Hände voll Obst und Gemüse ist gar nicht so viel wenn man das vor allem auch kocht.

00:36:19: Das hat wirklich einen riesengroßen Einfluss weil das Informationen für dein Epigenom sagt Wenn ich mein Epigenome so umgeschrieben habe Richtung Entzündung habe ich ein Problem.

00:36:31: Und Nahrung ist das, was ich jeden Tag zu mir nehme, wo ich den größten Einfluss habe und das priorisieren häufig viele nicht.

00:36:42: Dementsprechend priorisiere deine Ernährung und verändere sie step by step.

00:36:48: Nicht auf einmal sondern step-by-step weil man braucht einfach für die Routinen Zeit.

00:36:56: Dritter Punkt Wir erleben in einer extrem stressigen Zeit unser Körper, so wie wir im Moment eigentlich mit unserem Körper leben.

00:37:04: Ist ja nicht gemacht teilweise oder dafür ist er nicht gemacht.

00:37:06: das heißt wir leben eigentlich unter chronischem Stress auf unterschiedlichen Ebenen.

00:37:11: es heißt sich selber zu regulieren zu lernen Yoga zu machen Meditation zu machen sein Nervensystem immer wieder beizubringen, zu regulieren und dem Parasympathikus als Muskel zu trainieren.

00:37:27: Also ein Parasyempathikuss ist das der uns entspannt den als Muske zu trainiren durch unterschiedliche Übungen die man welche auch immer man möchte oder Atemübungen zum Beispiel macht einfach sehr viel Sinn weil dadurch sich auch das Denken verändert Die Reaktionen auf Menschen verändert Und dein ganzes Sein auch teilweise positiv verändert aber auch nur über eine Zeit.

00:37:50: Und das der vierten Punkt.

00:37:51: hätte ich noch, den mir immer wichtig ist und zwar Vitamin D. Ich erlebe es einfach bei vielen Kindern auch die wir betreuen und so wie wir auch lieber erleben unsere Lebensweise haben häufig ein Vitamin D Mangel messen gerne und schauen hey ich brauche Vitamin D dann immer Magnesium dazu immer Vitamin A dazu.

00:38:11: ja Vitamin A und Vitamin D wirkt an den Genen zusammen.

00:38:14: häufig haben die Menschen auch einen Vitamin A Mangel und Vitamin d reguliert direkt bis indirekt über zweitausend Gene.

00:38:22: Und das ist einfach der Wahnsinn, da geht es um antienzündliche Effekte und und und.

00:38:27: Ja absolut, einfach standen.

00:38:29: Manuel ich danke dir für den spannenden Austausch!

00:38:31: Danke dir!

00:38:33: Und finde super unterstütze ich deiner Mission ein bisschen mehr Licht in Ernährung des Mikrobiom zu bringen wie wir's positiv beeinflussen können und ihr Vorschlag zu seit vielen vielen Jahren.

00:38:46: Von daher ist es ganz, ganz wichtig was du da machst und bitte mach weiter.

00:38:50: Danke dir!

00:38:51: Danke für die Anwalt.

00:38:52: Sehr gerne.

00:38:54: Die Fakten der Folge.

00:38:57: Drei Dinge könnt ihr aus der Folge auf jeden Fall mitnehmen.

00:38:59: Erstens Antibiotika können unglaublich wichtig um Lebensretten sein.

00:39:02: trotzdem lohnt sich ein bewusster Umgang damit.

00:39:04: Zweitens unsere Damen und unser Mikrobiom spielen wahrscheinlich eine größere Rolle unserer Gesundheit als viele lange gedacht haben.

00:39:10: Drittens Regeneration bedeutet oft mehr also Medikamente Auf Schlaf Ernährung und Stress können dabei eine wichtige Rolle spielen.

00:39:18: Random Reminder Random reminder, triff wichtige Entscheidungen früher am Tag.

00:39:23: Dein Gehirn verbraucht beim entscheiden erstaunlich viel Energie.

00:39:26: Je mehr Entscheidungen du tagsüber drifst, desto schneller ermüdet dein Brieffrontaler Cortex also genau der Bereich für Fokus und Selbstkontrolle.

00:39:33: Leg wichtige Entscheidung deshalb möglichst auf den Vormittag und automatisiere Kleinigkeiten im Alltag.

00:39:38: Du sparsen mentale Energie und denkst klarer!

00:39:40: Also random reminder heute Triff wichtige Entscheidung früher am tag Bis zum nächsten mal, bleibt gesund unloggerig.

00:39:49: Das war Mission Gesundheit mit mir.

00:39:51: Dr.

00:39:51: Hadezadeh Danke, dass ihr Teil dieser wachsenden Community seid.

00:39:54: Unterstützt den Podcast gerne mit einem Like, Kommentar oder einem Follon!

00:39:58: Bis zum nächsten Mal.

00:39:59: Bleibt gesund und neugierig.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.