132 Healthy Living und Well Being: Wie wir uns langfristig wirklich gut fühlen – mit Carolin Kotke

Shownotes

Gesund leben, sich wohlfühlen, mehr Energie haben, das sind Ziele, die viele von uns teilen, und trotzdem fällt es im Alltag oft schwer, wirklich dranzubleiben. Zwischen Ernährungstrends, Selbstoptimierung und widersprüchlichen Empfehlungen verlieren viele schnell den Überblick. In dieser Folge von Mission Gesundheit spreche ich mit Carolin Kotke über die Frage, was langfristiges Wellbeing eigentlich wirklich ausmacht und warum kurzfristige Hacks selten nachhaltig funktionieren. Wir sprechen darüber, welche Gewohnheiten und Denkweisen einen echten Unterschied machen, warum unser Mindset eine zentrale Rolle für unsere Gesundheit spielt und wie wir wieder lernen können, besser auf unseren eigenen Körper zu hören.

Hier findet Ihr mehr über Carolin Kotke: https://carolionk.com/

Mehr über Hadi: https://hadi-saleh.com/

Schreibt Hadi direkt: https://www.linkedin.com/in/dr-hadi-saleh/

Transkript anzeigen

00:00:00: Viele denken, wenn sie gesund leben.

00:00:01: Sie müssen von heute auf morgen alles sofort ändern!

00:00:04: Ich finde für Wichtige ist der Ansatz step by step...

00:00:08: Es war ja ein Trend vor nicht allzu lange Zeit, dass alles was fett war einfach schlecht angesehen wurde Produkte mit ganz viel low fat oder kein Fett in mir rausgekommen sind und heute hat sich die Erkenntnis ja schon deutlich gedreht

00:00:20: Fasten.

00:00:23: Ich finde es ein schwieriges Thema gerade für uns Frauen, weil die Studienlage ganz eindeutig zeigt.

00:00:28: Dass das für die Männer sehr gut ist aber mittlerweile auch die Studienlager zeigt dass es für uns Frau nicht so von Vorteil ist.

00:00:36: Gerade bei hormonellen Schwankungen.

00:00:37: Ganz wichtig sind wir weg vom Verzichtsgedanken hin zu diesem Wovon brauche ich mehr?

00:00:44: sich da etwas mehr auf seinen Körper wiederzuhören.

00:00:46: was braucht der Körper

00:00:47: wirklich?

00:00:56: Herzlich willkommen zur Mission Gesundheit.

00:00:58: Ich bin Dr.

00:00:58: Desalé, ich glaube viele von uns kennen das.

00:01:02: wir wollen es einfach nur gut fühlen mehr Energie haben besser schlafen insgesamt gesünder leben und trotzdem verliebe oft in Trends neue Routinen oder dem Gefühl Wir müssten alles auf einmal optimieren.

00:01:13: gleichzeitig wird immer deutlicher dass unser wohl befinden einen riesigen Einfluss auf unsere gesundheit hat also nicht nur was wir essen und wie viel wir uns bewegen sondern auch wie wir denken wie wir mit stress umgehen und wie gut wir auf unseren körper hören.

00:01:26: Aber was bedeutet das eigentlich konkret, sich langfristig wirklich gut zu fühlen?

00:01:30: Und wie schafft man es im Alltag ohne sich komplett zu überfordern?

00:01:34: Experte der Woche.

00:01:37: Genau darüber spreche ich heute mit Caroline Kottke.

00:01:40: Sie ist Autorin, Ernährungs- und Gesundheitsberaterin und beschäftigt sich intensiv mit den Themen Nährstoffe um ganzheitliches Wellbeing.

00:01:47: Liebe Caro!

00:01:48: Schön dass du dir die Zeit nimmst, dass wir uns heute unterhalten... ...und ich steige einfach direkt ein wenn du Wellbeing hörst.

00:01:55: Was bedeutet das für dich?

00:01:56: Wellbeing ist für mich im Einklang mit dem Körper zu sein.

00:02:01: Also, dass ich mich gut fühle, fit fühle und mich glücklich fühlen kann?

00:02:07: Ich hatte keine bessere Definition.

00:02:09: Sehr gut!

00:02:11: Jetzt ist es aber auch so, dass viele Menschen so den nächsten Gesundheitstränte der Herjagen... Wieso ist das aus deiner Sicht so, wie oft nach schnellen Lösungen suchen statt etwas was lange wirkt und was einfach konsistent ist?

00:02:27: Ja, ich glaube jeder möchte das gerne heutzutage einfach haben und schnell haben.

00:02:31: Es ist ja genauso wie man geht zum Arzt und denkt sich nur indem ich jetzt bei dem Arzt sitze es mein Problem gelöst.

00:02:37: leider ist das eben nicht so Und das durfte ich mit meiner persönlichen Geschichte ja auch erkennen, dass eben die kurzfristigen Sachen nein.

00:02:44: Also ich möchte langfristig gesund sein, ich möchte langefristig fit bleiben und da brauchst manchmal vielleicht einen anderen Ansatz und vielleicht auch nicht immer dieses... Ich glaube viele denken immer wenn sie gesund leben Sie müssen von heute auf morgen alles sofort ändern.

00:02:59: aber Ich finde, für Wichtige ist der Ansatz, step by step immer eine neue Routine in sein Alltag zu integrieren und vielleicht auch nicht geben Trend nach zur Eifern.

00:03:10: Sondern erst mal zurück ins Gefühl gehen, mal den Körper zu verstehen und step-by-step schauen wo kann ich anfangen?

00:03:18: weil das kann ich vielleicht diesen Monat für mich tun.

00:03:20: was kann ich nächsten Monat von mir tun und sich vielleicht selbst gar nicht mehr so unter Druck zu setzen?

00:03:26: Was sind die wichtigen Dinge, die man vielleicht tun kann um langfristige Unterschiede zu haben und vor allem auch länger dran zu bleiben?

00:03:32: Ja also Nummer eins bei mir natürlich als Ernährungsberaterin ganz eine eindeutig Ernährung da der Hebel.

00:03:39: Um einfach mal bewusst zu schauen, dann muss es ja auch nicht gleich wieder dieses Verzicht sein.

00:03:42: Also ich möchte auch das wir weg von diesem Verzlicht gehen sondern mehr zu dem hingehen wovon sollten wir mehr zu uns nehmen.

00:03:49: Und wenn wir jetzt ein Monat mal bewusst sagen Ich esse jetzt mehr Obst und Gemüse Bewusst durchziehen, wird man sich schon nach diesem Monat anders fühlen.

00:03:59: Und das ist doch einfach!

00:04:00: Oder nur Obst und Gemüse?

00:04:02: Nein

00:04:02: nicht nur Obsten-Gemüse.

00:04:04: Einfach die Menge an Obst & Gemüsem vor allem an Gemüsen zu erhöhen und bewusst zu sagen ich probiere jetzt mal jeden Tag so meine fünf Portionen zu schaffen weil das schaffen die meisten schon nicht.

00:04:14: und indem du einfach automatisch dich mehr auf Obst& Gemüses konzentrierst werden ja ungesünderen Sachen weniger und du versorgst dein Körper automatisch mit mehr Nährstoffen.

00:04:25: Und du wirst dich anders fühlen!

00:04:27: Ich frage mich immer, wie viel ist eine Portion?

00:04:29: Eine Handvoll.

00:04:30: Das ist ja mal ganz gut weil je nachdem.

00:04:33: also deine hand wird größer sein als meine und deswegen finde ich immer eine Hand voll ganz gut.

00:04:38: Okay, so kann ich mir das gut merken.

00:04:41: Ich frage mich immer was ist denn eine Portion?

00:04:43: Ist es ein Schale oder ein Teller?

00:04:45: Es muss

00:04:45: in einer Hand passen!

00:04:47: Gibt's irgendwas, was du früher als gesund angesehen hast aber heute irgendwie anders bewertest?

00:04:53: Ich glaube man muss generell also neu auch den Fokus legen.

00:04:56: Also für mich war das früher... Ich dachte ja, ich ernähre mich gesund indem ich einfach mit einem Brötchen beim Bäcker hole wo ein bisschen Salat drauf ist weil ich eben dachte, naja bei so einem Brötchen ist ja kein Fett dran.

00:05:09: Und früher hatte ich eben schon diesen alten Glaubenssatz und alles was total fettig ist, das ungesund!

00:05:14: Wenn ich mir jetzt so ein Weizenbrötchen hole dann ist da nicht viel Fett daran und das war gesund.

00:05:19: also das war so einen Glauben-Satz in meinen zwanzigern.

00:05:22: wo ich mich heute denke... Und ich glaube, man muss da eben auch wieder das Ganze so ein bisschen ganzheitlicher sehen.

00:05:29: und heute weiß ich eben nicht.

00:05:30: Ich gucke mir die Lebensmittel an.

00:05:32: wie viele Nährstoffe sind in diesem Lebensmitte?

00:05:35: Und seht ihr es eher aus der Nährstoffsbrille?

00:05:37: also was schenkt mir dieses Lebensmittel?

00:05:39: oder raubt es mir vielleicht Energie?

00:05:42: Ja, ich glaube es war ja ein Trend vor nicht allzu langer Zeit.

00:05:46: Dass alles was fett war einfach schlecht angesehen wurde und Produkte mit ganz viel Low-Fet oder kein Fett in mir rausgekommen sind.

00:05:55: und heute hat sich die Erkenntnis ja schon deutlich gedreht dass wir Fette brauchen und die auch gesund sind.

00:06:02: Die richtigen Fette keine Transfette also lieber die Pommes weglassen die frittiert sind Dafür eher eine Kartoffel essen.

00:06:10: Es gibt sowas wie resistente Stärke, vor allem wenn die Kartoffeln wieder abgekühlt ist oder der Reis abgekühlt ist.

00:06:15: Wobei

00:06:16: denn schon wenn die Leute kommen sagen Paar müssen doch auch Kartoffelen?

00:06:19: Ja ja das stimmt aber halt eben anders zubereitet.

00:06:22: Und das macht den Unterschied.

00:06:25: Welche Rolle spielt aus unserer Sicht unser Mindset also unsere Einstellungen, wie wir uns körperlich fühlen?

00:06:32: Ich glaube, da fängt es eben an.

00:06:34: Also wir brauchen eben auch wirklich das richtige Mindset und wir müssen's auch wirklich wollen damit wir was ändern können.

00:06:42: Und deswegen ist es auch oftmals, dass merke ich.

00:06:44: also zu mir kommen die Leute meistens nach einer Krankheitsgeschichte weil sie dann wirklich sagen Okay Karo, jetzt bin ich bereit für dich.

00:06:51: Jetzt brauche ich deine Bücher weil... Ich merke jetzt geht's so nicht weiter!

00:06:55: Jetzt möchte ich was verändern und da würde mich eben freuen wenn sich das Mindset bei vielen ändern würde dahingehend nicht erst sozusagen diese Notlage des Körpers zu kommen sondern da vielleicht schon früher anzusetzen und zu sagen nee ich möchte jetzt schon dafür einzahlen dass ich in zehn zwanzig dreißig Jahren gesund sein kann und auch gesund bleibe Und dass sich das mein Zett dahingehend ändert.

00:07:20: Also, dass wir wirklich eher wie kann ich meinen Körper unterstützen und wie kann mit meinem Körper zusammenarbeiten statt die ganze Zeit die Dinge nur als selbstverständlich anzusehen?

00:07:32: Und eben nur zu fordern!

00:07:33: Das kenne ich aus meinen zwanzigern so gut.

00:07:34: also da war es einfach hat eben einfach funktioniert der Körper und das war jetzt selbstverständlig angedacht.

00:07:42: aber ich hab's nie hinterfragt funktioniert dieser Körper eigentlich?

00:07:46: Warum schafft er das eigentlich, alles das zu

00:07:48: kompensieren?".

00:07:49: Und heute bin ich eben eher in dieses Verständnis gegangen und sage nein.

00:07:53: Also mit dem was ich heute meinem Körper... mit dem, was ich mache vom Lebensstil her aber auch das, was sich ein Lebensmittel zu mir nehmen soll meinen Körper unterstützen und eben nicht schwächen.

00:08:04: Hast du vielleicht Tipps oder Tricks wie wir unseren Mindset stärken können oder ein zwei Fragen die wir uns selbst beantworten damit wir quasi in den richtigen Mindset kommen?

00:08:14: Fängt ja schon allein mit dem Energielevel an, sich da zu hinterfragen und mal auszuprobieren.

00:08:20: Was passiert wenn ich jetzt bestimmte Lebensmittel esse?

00:08:23: Also wie werde ich mich danach fühlen?

00:08:26: also wie fühle ich mich, wenn nicht das und dass esse Und da schon so ranzugehen und zu gucken?

00:08:32: Wenn ich jetzt heute zum mittag die pasta nehmen werde Wie werde Ich mich den nachmittags über fühlen?

00:08:39: was macht es mit meinem körper?

00:08:41: Währenddessen nicht vielleicht sogar, vielleicht nämlich doch eine gesunde Bowl mit ganz viel reichlich Gemüse.

00:08:47: Vielleicht ein bisschen Quinoa dazu aber es ist schön bunt das ist nährstoffreich und sich zu hinterfragen.

00:08:52: okay wenn ich das jetzt essen werde wie werde ich mich dann den ganzen Nachmittag über fühlen?

00:08:57: Und wenn man mehr dieses Gefühl geht und weiß ok ich werd mich mit der Wahl der Bowl viel besser fühlen fällt es doch eigentlich einfacher oder

00:09:06: Ja, also es ist... Weil das andere ist vielleicht

00:09:10: ein kurzer Genuss.

00:09:11: Also wenn ich zu McDonalds gehe wissen wir doch alle okay, vielleicht ist dieser kurze Genussmoment aber ist dieser GenussMoment wert?

00:09:18: Wenn ich weiß dass ich mich den ganzen Nachmittag überschwach fühlen werde.

00:09:23: Also du hast vollkommen recht.

00:09:25: Die Versuchung ist da, also gerade wenn man sich irgendwie Unternehmenskantinen anschaut die Currywurst geht immer und mit Pommes...

00:09:32: Bei ganz vielen

00:09:33: Kantinen

00:09:33: breiter Currywurstag oder?

00:09:35: Genau!

00:09:39: Ich glaube es braucht dann schon ein bisschen Disziplin und Verstand dass man ganz rational rangeht und sagt okay ich hätte ganz gerne die Curry Wurst und die Pommes aber Ich weiß, dass die Bowl mir einfach gut tut.

00:09:54: Ohne Disziplin wird es nicht gehen oder?

00:09:57: Ja also ich glaube so die Mischung aus Disziplinen und eben diese Wertschätzung für den Körper gegenüber.

00:10:03: Also ich kann gar nicht mehr...also deswegen viele Fragen mich.

00:10:07: Du bist ja schon ganz schön streng und ich finde ich bin gar nicht streng!

00:10:12: Also das Thema Genuss für mich neu definiert.

00:10:14: Und ich kann eben Dinge, wo ich weiß... Ich werde mich danach nicht so gut fühlen!

00:10:18: Ich kann es nicht mehr genießen, weil ich einfach genau weiß... ...ich werd' mich danach, dass ist genauso wie mit dem Alkohol trinken,... ...wo man genau weiß du wirst am nächsten Tag gewusst dich nicht so fit fühlen und dann kann ich das auch einfach nicht mehr... ...genießen wenn ich weiß nee ich habe am nächsten tag irgendwie viel zu tun oder ich möchte mich da fitten leistungsfähig fühlen.

00:10:38: Nee also vielleicht glaubt man muss da vielleicht einfach So für sich neu definieren.

00:10:44: Bist du da ganz dogmatisch und lebst wirklich absolut gesund?

00:10:48: Oder hast Du auch ab und zu mal ein Stück Huchen im Mund oder...

00:10:56: Das ist das Problem, ich sag immer den Leuten ja auch weil viele sich dann eben, weil ich viel auf Social Media teile und viele sich immer mich als Vorbild nehmen.

00:11:03: Ich möchte auch immer gar nicht so viel mein what I did in the day teilen um nicht noch mehr Druck aufzubauen sehr streng bin.

00:11:11: Aber ich würde es eben nicht als streng definieren, weil's mir einfach Spaß macht.

00:11:16: Also dem Körper so was Gutes zu schenken.

00:11:19: und ich merke aber auch dass sich in den letzten Jahren da wieder mehr Leichtigkeit reinbekommen habe.

00:11:23: also ich hab vor acht Jahren ja meine Krebsdiagnose gehabt und bin danach sehr, sehr stren gewesen und hat mir schon vieles verboten weil ich natürlich nie wieder in diese Situation zurück kommen wollte Wärt da jetzt aber auch so ein bisschen leichter und weiß, also Hinterfrag jetzt nicht in jedem Restaurant ist da.

00:11:42: Also am Anfang war ich eben schon, oh Gott!

00:11:44: Ich kann eben auswärts gar nicht mehr essen gehen.

00:11:46: Da könnte ja ungesunde Fette, da könnte Zucker drin sein und mittlerweile hinterfrage ich das einfach nicht mehr.

00:11:51: Also ich gehe mit gesundem Menschenverstand, gucke mir die Menükarte an, bestelle Hinterfrage aber nicht ob da noch Zucker oder so drinnen ist und wer da leichter bin, aber auch zum Beispiel so sich nasche gerne.

00:12:03: Aber ich suche mir dann eben in Bezug auf Naschen gute Alternativen.

00:12:08: also wenn ich eben einen Schokojibbe habe ist es einfach die Zartbitter-Schokolade das reicht mir vollkommen aus.

00:12:14: oder wenn ich richtig ein bisschen Energie brauche und etwas Süßes habe dann mache ich mir meine Snickers darin Und ich kann dieses ganz Süße eh gar nicht mehr essen, weil also wenn ich dann doch mal so einen klassischen Kuchen essen würde, würde es mir gar nicht schmecken.

00:12:29: Weil's mir einfach viel zu süß ist und sich da alles bei mir im Mund zusammenzieht!

00:12:32: Du hast es angesprochen viele Menschen brauchen einfach ein hartes gesundheitliches Ereignis um irgendwie... Ich will jetzt nicht wachgerüttelt werden sagen, aber es ist halt eben ein sehr einschneidendes Erlebnis was einen dann zum Umdenken zwingt.

00:12:46: Gerade mit der Krebsdiagnose du weißt das besser als ich muss man auch auf seine Ernährung achten und gerade den Zucker also ist die Empfehlung radikal zu reduzieren und das ist nicht für alle einfach

00:13:02: Wenn man weiß, was jemand macht.

00:13:04: Und wenn ich aber auch gemerkt habe und für mich war dieser Suchtfaktor eben wirklich dass sich step by step gemerkt also es war erstmal drastisch verzicht weil ich eben gesund sein bleiben wollte wieder gesund werden wollte.

00:13:16: Aber als ich dann gemerkt hab wie viel mehr energie ich habe wie viel besser Ich mich meinem körper fühle sind wir wieder bei dem thema was du ganz am anfangen hattest dieses well-being Thema Als ich dann wirklich merkte Geil!

00:13:29: Eigentlich habe ich mich jetzt nach der Therapie, fühle ich mich fast schon in meinen Dreißigern fitter als in meinen zwanzigern.

00:13:36: Das macht aber irgendwie süchtig.

00:13:38: Also dieses Gefühl eben diese tolle Fitness also von Kognitiven und von einer Leistungsfähigkeit hab' ich einfach eine andere.

00:13:47: Und das möchte ich eben nicht mehr hergeben.

00:13:50: Das merke ich, wenn ich dann doch mal unterwegs bin und anders esse... Ich merke, dass ich nicht ganz so belastbar bin!

00:13:59: Dadurch fällt es mir einfacher mich ausgewogen gesund zu ernähren weil's mir Spaß macht.

00:14:04: Gibt's denn Nahrungsmittel die aus deiner Sicht häufig unterschätzt werden?

00:14:09: Und die eigentlich wahre Superfoods

00:14:11: sind?!

00:14:13: Ich finde es schwierig, immer ein einziges Lebensmittel zu nennen.

00:14:16: Also viele kennen mich weil ich immer sage die Lösung ist Brokoli!

00:14:19: Weil ich Brokuli einfach liebe weil er einfach komprimiert die besten tollsten Nährstoffe drin sind selbst Brokulis eines der proteinreichsten Gemüsesorten ist und selbst Proteine drin sind, aber ich finde es ist auch nicht die Lösung in irgendwelche Lebensmittel zu denken.

00:14:34: Sondern das ist am Ende eher die Vielfalt, eher die Farbe.

00:14:38: Deswegen sage ich ja immer eat colorful.

00:14:41: Schau lieber dass du eben bunt bist und eine Menge an Farben damit du dich eben nicht einseitig mit irgendwelchen Nährstoffen versorgst sondern ne Vielfald an Nährstopfen hast weil so kannst du eben deiner Zellgesundheit doch am besten unterstützen indem alle möglichen Nährstoffe am besten eben auch in Form von guten Lebensmitteln zu den Nimmst.

00:15:02: Was ist zu denn am liebsten neben dem Brokkoli?

00:15:05: Also der Brokkuli hat wirklich unglaublich viele Vorteile vom Sulforofan angefangen und vielen anderen Bestandteilen Polyphenole, was sind so deine Lieblingsnahungsmittel?

00:15:19: Lieblings, also ansonsten ganz wichtig natürlich Nüsse und Sam.

00:15:22: Also bei mir... Ich starte eben morgens gerne mit meinem Porridge aber einfach nur Haferflocken wäre für den Blutzuckerspiegelmorgens nicht so cool!

00:15:32: Deswegen reichliche Nüssem drauf vielleicht irgendwie Nysmus.

00:15:35: Also deswegen ohne Nüssen und Sam geht bei mir nichts auch wenn ich irgendwie unterwegs bin und weiß ich bin auf irgendwelchen Veranstaltungen Events.

00:15:43: Ich habe immer meine kleinen Handtasche so ein Döschen mit Nüssen Weil ich weiß, dass das ein schneller Energielieferant ist.

00:15:48: Also der, wie Energie gibt und da einfach gute Nährstoffe drin sind?

00:15:52: Wir haben Ballerstoffe wir haben gesunde Fette, wir haben Proteine.

00:15:55: also Nüsse sind einfach echt genial!

00:15:58: Deswegen würde ich nie auf Nüssen und Samen verzichten.

00:16:01: dann eben generell Gemüse, Brokoli aber eben auch Beeren.

00:16:04: Also Bären sollten wir eben auch nicht unterschätzen.

00:16:07: Das wären jetzt so meine Top drei.

00:16:09: Na ja, sehr schön.

00:16:10: Also deckt sich auch mit meinen Top drei.

00:16:12: Ich liebe Blaubeeren muss ich sagen.

00:16:13: Es vergeht keinen Tag wo ich nicht Blaubeern esse.

00:16:17: Ihr kriegt auch nicht Glück davon!

00:16:18: Ja

00:16:19: noch einfach lecker und gesund.

00:16:20: aber Blaubeer also eigentlich er will Heidelbeeren werden ja noch besser als die klassischen Heidel Beeren?

00:16:27: Ja wenn man dran kommt.

00:16:31: Also deswegen reif ich auch oftmals mehr auf Tiefkühlprodukte zurück, also dass sich jetzt zum Beispiel die Wildheit entfernt gibt es bei mir eben eher in Tief-Kühl.

00:16:39: Weil du die sozusagen da besser bekommst als eben bei uns Deutschland als klassischem Supermarkt.

00:16:47: frisch

00:16:48: Was hältst Du von Intermittieren im Fasten oder Fastengenerell?

00:16:55: Ich finde es ein schwieriges Thema gerade für uns Frauen, weil die Studienlage ja ganz deutlich zeigt.

00:17:00: Dass das für die Männer sehr gut ist aber mittlerweile die Studienlager auch zeigt dass es für uns frauen vielleicht nicht so von Vorteil ist.

00:17:08: Gerade eben bei homonellen Schwankungen ich selbst bin jetzt mit meinen thirty- acht Jahren durch meine Krebstherapie schon den Wechseljahren habe da eben sehr viel zu tun um mein Hormonhaushalt auszubalancieren.

00:17:22: Dementsprechend bin ich der Meinung, dass eben dieses Fasten nicht so gut für mich ist.

00:17:28: Und probier das eben eher so zu sehen, dass ich eben gucke, dass sich relativ früh probiere Abend zu essen und eben dort ein besseres Fenster habe, dass mein Körper eben im Schlafgut regenerieren kann indem ich Frühabend esse und eben mindestens darauf achte ,dass ich zwei bis drei Stunden vorm Schlafen gehen nichts gegessen habe.

00:17:49: Und das fällt mir auch nicht immer so leicht.

00:17:52: Das ist wirklich eine Sache, die ich... Da bin ich nicht so gut und nicht so streng.

00:17:56: Das kriege ich oftmals nicht hin, weil ich arbeite abends am besten.

00:18:00: Ich habe abends den besten Flow.

00:18:02: Und dann kommt es eben oftmals dazu, dass ich spät abends esse.

00:18:05: Aber darauf probiere ich eben eher zu achten.

00:18:08: also das da wirklich eine gute Zeitspanne ist.

00:18:11: Bin aber für uns Frauen jetzt nicht so der Fastenpferd.

00:18:14: Ich weiß aber du bist glaube ich... Also du fasst es schon ab und an ne?

00:18:18: Ja!

00:18:20: Es fällt mir auch leicht weil ich morgens auf einmal keinen Appetit habe.

00:18:22: Okay,

00:18:23: ich liebe auch einfach Frühstück weißt Du?

00:18:25: Also ohne Frühstücks ist für mich die Mahlzeit wo ich mir Energie für den ganzen Tag gebe

00:18:32: Und das ist eigentlich auch richtig so.

00:18:34: Ich sollte morgens richtig essen, mittags auch ordentlich reinhauen und abends eher weniger essen.

00:18:39: Es ist für mich einfach sozial nicht ganz so verträglich.

00:18:44: Abends kommt die Familie zusammen mit der einzige Zeitpunkt am Tag wo wir dann alle zusammenessen können was nicht heißt dass wir nicht früh zusammen was leichtes essen können.

00:18:55: ja und da versuche ich die Familie ein bisschen hin zu bewegen Aber der Prophet im eigenen Haus ist nichts wert.

00:19:04: Lauf ich da gegen Wände?

00:19:05: Ich geb aber nicht auf!

00:19:07: Ja, aber am Ende geht es ja auch darum... Es muss auch in den Alltag passen und man darf eben dabei seine Leichtigkeit nicht verlieren und muss schauen wie passt das mein Alltag rein und da?

00:19:17: eben nicht so diese Schwere mehr reinzubringen sondern wie passt es bei mir rein?

00:19:21: was kann ich für mich tun und wo kann ich guten Kompromiss finden?

00:19:25: oder?

00:19:26: Absolut Kau, ich würde dich gerne zum Schluss noch fragen welche drei Tipps möchtest du unseren Zuhörern und Zuschauern geben?

00:19:34: Grundsätzlich zur Essgewohnheiten oder ganz allgemein.

00:19:37: Also Tipp Nummer eins ist ganz wichtig ist mir eben weg von diesen Verzichtsgedanken hin zu diesem Wovon brauche ich mehr?

00:19:45: Und da sind wir wieder beim Thema Leichtigkeit.

00:19:49: Da haben wir ein bisschen diesen Druck rauszunehmen zu schauen.

00:19:51: wovon brauchte ich mehr?

00:19:55: sich da ein bisschen mehr auf seinen Körper wieder zu hören.

00:19:57: Was braucht der Körper wirklich?

00:20:01: Darin gehen würde ich jetzt den weiteren Tipp aufbauen, eben gewusst mehr Obst und Gemüse in sein Alltag zu integrieren hier mal zu zählen und vielleicht auch mal ein bisschen Farben zu zähen und zu schauen was kann ich meinem Körper Gutes tun?

00:20:14: und Tipp Nummer drei was für mich jetzt eben auch wirklich wirklich einen Unterschied gemacht hat auch zu schauen.

00:20:22: Wie kann ich Lebensmittel so gut kombinieren, dass sie meinem Körper gut tun?

00:20:26: Also ich probiere zum Beispiel bei jeder Mahlzeit darauf zu achten habe ich jetzt eben schon mein Poach erzählt das sich eben auch die Nüsse Samen drin haben, dass ich in jeder Mahltzeit gesunde Fette Proteine und Ballaststoffe integriere.

00:20:39: Und das macht eben auch schon mal großen Unterschied gerade für uns Frauen auch gerade zum Thema Wechseljahre um eben auch den Blutzuckerspiegel eben konstant zu halten vielleicht mal bewusst mal zu schauen, was das schon Unterschied für sich macht und ich glaube damit sind wir dann eben auch ganz gut gedeckt und aufgehoben.

00:20:59: Ich danke dir ganz herzlich für deine Zeit und für den Austausch.

00:21:02: Es ist ganz wichtig, was du machst.

00:21:03: so deine Bücher helfen wirklich vielen Menschen wenn wir uns die Grundpfeile anschauen von einem gesünderen Leben.

00:21:10: jeder versteht die Wichtigkeit von Schlaf heutzutage.

00:21:12: Bewegung ist glaube ich auch nicht mehr so.

00:21:15: das Thema dieses Stressresilienz-Thema ist der Endgegner für viele Absolut.

00:21:22: Aber das Thema, was die meiste Beachtung findet, weil wir es halt eben so häufig machen ist Ernährung und da bringst du wirklich ganz wertvollen Input nicht nur aufgrund deiner Geschichte mit der Brustgebstdiagnose oder der Therapie sondern du liefest wirklich vielen Menschen deine Stütze und eine Richtung.

00:21:39: von daher... Im Namen aller bedanke ich mich ganz herzlich bei dir.

00:21:43: Danke, Hardy!

00:21:44: Das ist nochmal sehr schön zu hören.

00:21:46: Genau das ist eben auch so ein bisschen mein Ziel geworden, eben auch zu zeigen dass wir wenn wir mit unserem Körper wieder mehr zusammenarbeiten ihm besser zu verstehen, dass wir da wirklich viel besuchen können.

00:21:57: und ihn freut sich nicht wenn ich da ein paar mehr Menschen bewegen kann.

00:22:00: deswegen danke dass ich hier in deinem Podcast dabei sein durfte.

00:22:08: Ich nehme heute mit, dass Gesundheit nicht nur dann durch einzelne Hecks entsteht sondern durch wenige konsequente Gewohnheiten im Alltag.

00:22:15: Unser Mindset hat dabei einen direkten Einfluss darauf wie wir uns körperlich fühlen und wie gut wir langfristig dranbleiben.

00:22:21: Statt uns in der Nährungsstrenz zu verlieren lohnt es sich auf eine gute Nährstoffversorgung und einfache alltagstaugliche Prinzipien zu achten.

00:22:28: Und ganz wichtig macht euch nicht verrückt!

00:22:30: Seid nicht zu streng mit euch!

00:22:35: Random Reminder Deine Gefäße sind ein kilometerlanges Hochleistungssystem.

00:22:40: Wusstest du, dass dein Gefäßsystem etwa hunderttausend Kilometer lang ist?

00:22:44: Es reguliert durch Blutung, Entzündungen und Gefässpannung – schon kleine Veränderungen, durch Bewegung oder Stress wirken sich direkt auf dieses System aus!

00:22:52: Bewege dich deswegen täglich und schon zehn bis fünfzehn Minuten Spazierengehen verbessern die Gefäschfunktion messbar.

00:22:58: Also mein Random Reminder heute – Bewegung hilft dem ganzen Körper bis in die kleinste Zelle.

00:23:02: Bis zum nächsten Mal.

00:23:03: Bleib gesund, undeugierig.

00:23:07: Das war Mission Gesundheit mit mir, Dr.

00:23:09: Hadisadeh.

00:23:10: Danke, dass ihr Teil dieser wachsenen Community seid und unterstützt den Podcast gerne mit einem Like, Kommentar oder einem Follon.

00:23:16: Bis zum nächsten Mal, bleibt gesund und neugierig!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.