#129 Lange und gut Leben: Tipps für gesundes alt werden + Atemübung – mit Christoph Glaser
Shownotes
Ein langes Leben wünschen sich viele, doch entscheidend ist, wie gesund, beweglich und erfüllt diese Jahre sind. In dieser Folge von Mission Gesundheit spreche ich mit Christoph Glaser über das Konzept der Healthy Longevity und darüber, wie wir unsere Gesundheit aktiv beeinflussen können. Wir sprechen über die Rolle von Bewegung und Schmerzfreiheit, über Ernährung als Grundlage für Prävention und Energie – und über Atem- und Mentaltechniken, die Stress reduzieren und die Regeneration fördern können. Außerdem geht es um wissenschaftliche Erkenntnisse zur Langlebigkeit, typische Umsetzungsbarrieren im Alltag und konkrete Strategien, um gesunde Routinen nachhaltig zu etablieren.
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00:00:09: Herzlich willkommen zur Mission Gesundheit.
00:00:10: Ich bin Dr.
00:00:11: Hadise Lee.
00:00:12: Was macht eigentlich ein gutes Leben aus?
00:00:15: Für manche ist es Erfolg, für andere Beziehungen, Sinnhaftigkeit oder Innerruhe.
00:00:19: Wahrscheinlich hat jeder und jeder darauf eine eigene Antwort.
00:00:22: Aber was verbindet uns alle?
00:00:24: Ein gutes Leben ist kaum vorstellbar ohne Gesundheit.
00:00:27: Krankheit wünscht sich niemand Weder Schmerzen noch Einschränkungen noch das Gefühl im eigenen Körper nicht frei zu sein.
00:00:34: Gesundheit bedeutet Lebensqualität, Beweglichkeit Energie und die Möglichkeit das eigene Leben wirklich zugeschalten.
00:00:40: Genau darüber sprechen wir heute für die Frage, wie wir nicht nur länger leben sondern vor allem gesünder vitaler und bewusster älter werden können.
00:00:47: Experte
00:00:48: der Woche
00:00:50: An Expertin dieser Woche ist Christoph Glaser.
00:00:53: er ist Erfolgscoach Autor und beschäftigt sich intensiv mit den Themen ganzheitliche Gesundheit mentale Stärke und nachhaltige Lebensführungen.
00:01:00: Gemeinsam mit medizinischen Expertinnen und Experten hat er ein Konzept entwickelt, das Bewegung Ernährung und Atem beziehungsweise Mentaltechnik verbindet.
00:01:08: Mit dem Ziel an langes gesundes Leben zu führen!
00:01:23: Und wie unterscheidet sich dieses Konzept aus medizinischer Sicht vom klassischen Anti-Aging?
00:01:36: Ja, hatte ich zuerst mal.
00:01:37: wirklich freue mich sehr, dass es jetzt geklappt hat und freue mich auf das Gespräch.
00:01:43: Weißt du... Das Leben ist ja ein Mysterium!
00:01:47: Wir haben uns zum Glück noch nicht entschlüsselt, wie das alles ganz genau funktioniert.
00:01:51: Und longevity hat so viele Aspekte.
00:01:53: Es kann eine Ambition sein, es kann Traum sein, das kann sein, dass ich solange leben möchte weil ich das Leben so sehr liebe.
00:02:03: Es kann aber auch sein, dass ich so lange leben möchte, weil ich nicht loslassen kann und Angst habe vor dem Tod.
00:02:09: Und in der Regel ist ja auch ein bisschen eine Mischung von vielem.
00:02:11: Es gibt eine wissenschaftliche Untersuchung da hat man Menschen gefragt wie lange wollt ihr leben?
00:02:16: Dann konnten sie ankreuzen.
00:02:18: Achtzig, hunderthundertzwanzig.
00:02:21: Im Durchschnitt wollten die Leute zwischen achtzig bis fünf und achtzig Jahre leben.
00:02:25: Und dann hat man die Frage nochmal neu gestellt und gesagt, okay wie lange möchte ihr leben wenn ihr glücklich, wenn ihr gut gesund leben könntet?
00:02:35: Und da war es bei hundertzwanzig.
00:02:38: Mit anderen Worten, was wir natürlich logischerweise mit dem Alter verbinden ist natürlich ein Wegfall von vielen Fähigkeiten, Gebrechen auch Schmerzen und einen Prozess der durchaus auch schmerzvoll sein kann.
00:02:53: Und was wir mit dem Buch lang gut leben bewegen wollen, dass die klarer Erkenntnis das in uns so viele unglaubliche Ressourcenschlummern des Long-Gibby nicht teuer und kompliziert sein muss dass man auch natürlich keine Garantie dafür hat, aber B. Dass wir unsere natürlichen Kräfte nutzen einfach ein gutes Leben haben können.
00:03:18: Und wie unterscheidest du das von quasi der Anti-Aging Bewegung?
00:03:22: Nächstes Mal!
00:03:23: Weißt Du, Anti Aging und Longevity ist der Hauptunterschied der Name.
00:03:27: im Grunde genommen ist es neuer Aufguss muss man schon ehrlich sein.
00:03:31: also Die Zielsetzung ist da sehr, sehr ähnlich.
00:03:36: Aber unser Buch ist ja ganz bewusst kein Long Chiviti-Buch sondern ein long Good-Livity-Buchs.
00:03:41: Es geht eben um lange gutes Leben und ich glaube das ist so der Hauptunterschied dass es nicht einfach darum geht um biegen und brechen nicht loslassen zu müssen sondern eher im Gegenteil, sich ganz bewusst mit dem Loslassen beschäftigen und zu merken wenn ich jetzt schon als vielleicht junger oder mittelalterlicher oder älter werdender Mensch beginne bewusst loszulassen dann kann ich den Tag besser genießen.
00:04:06: Und es geht darum die anderen Ressourcen gut zu nutzen.
00:04:08: also es geht nicht um outside in sondern ehren inside out.
00:04:12: Ihr beschreibt sogenannte Engpassübung aus Zentral Baustein.
00:04:16: was ist das genau?
00:04:16: Kannst du uns das erklären?
00:04:18: Ja, das ist ja Roland's geniales Rezept um
00:04:21: mit
00:04:21: dem Körper bewusst umzugehen und mit Schmerzen umzugehnen.
00:04:24: Und ich habe ja Roland Hardy selber kennengelernt weil ich immer seit meinem Umfeld, ich hatte mir die U-Unfall auf einem Fußballfeld.
00:04:35: Ich wollte großer Fußballer werden bei unserem FC Basel auch in verschiedenen Auswahlmannschaften Ein Umfall mit siebzehnten, in den Spital gefahren worden.
00:04:45: Wirbel verschoben und hat mir gesagt hey Christoph du musst froh sein wenn du wieder schmerzfrei laufen kannst irgendwann in deinem Leben damit Fußball wird schon gar nix.
00:04:51: man hat von vielen Operationen gesprochen aber auch von den Konsequenzen die diese Operation haben würden nämlich eigentlich so ein Versteifen nach und nach Und das Bild war für mich so dramatisch dass ich mir gesagt habe das werde ich einfach nie tun.
00:05:04: Und dann habe
00:05:05: ich aber, jetzt bin ich heute dreiundfünfzig dadurch ein Leben lang mich intensiv mit dem Körper und mit dem Geist beschäftigt.
00:05:11: Deshalb auch die berufliche Wahl – die Berufung war es dann!
00:05:15: Und hab immer intensiv jeden Tag eine Körperübung gemacht.
00:05:20: Viel zu spät, aber doch noch früh genug.
00:05:21: vor fünf sechs Jahren habe ich Roland kennengelernt.
00:05:25: Hab angefangen aus seinen Übungen zu machen.
00:05:26: wir haben uns angefreundet.
00:05:29: Die Idee der Engpass-Übungen ist, dass wir eigentlich das Thema Stretching gar nicht so genau betrachtet haben.
00:05:34: Sondern wenn wir das länger intensiver bis zwei Minuten machen dann kommen Prozesse in den Gangenkörper die sehr heilend sind und die uns eben helfen können beweglich und schmerzfrei zu bleiben etwas was ich übrigens jeden Morgen mache neben meinen Artenübungen.
00:05:50: Kannst du uns ein Beispiel nennen?
00:05:52: Einer der Übungen die Du machst?
00:05:54: Das ist Roland's Expertise.
00:05:57: Was ich jedem empfehlen würde, weil wir sitzen gerade in einer Situation wo nicht viel Öffnung da ist und meistens kommen die Schultern nach vorne und dann sitzt man am Computer und der ganze irgendwie krimmen wir uns nach vorn, dass man sich mal so an die Ecke stellt, arme ausdehnt... In der Wohnung hast du ja natürlicherweise deine Ecken.
00:06:21: Und dann sind beide Hände, stretcht du die so und da bleibst aber zwei Minuten in dieser Streckung mal drin!
00:06:26: Du wirst merken, intuitiv nach zehn, fünfzehn, zwanzig Sekunden wirst du daraus.
00:06:31: Bleibst halt da drinnen und es ist ein unglaublich gutes Gefühl wenn du da rauskommst und hast dann das Gefühl von Streckungen, die eben nachhält.
00:06:41: Wahrscheinlich, also ich mach's jetzt... die Ambition, die Schultern hochzuziehen.
00:06:48: Die sind mal eher tief vorn lassen richtig?
00:06:50: Ja dann kannst du jeden Tag einen anderen Winkel.
00:06:52: das ist ja auch Roderns Geheimrezept.
00:06:53: Jeden Tag bewusst zu arbeiten an einem Winkel und es ist großartig.
00:07:01: Ich lass dir einmal mal wieder fallen weil es wird anschränkt aber es ist eine gute Übung werde ich ausprobieren.
00:07:06: Aber weißt du du hast jetzt natürlich auch keine Hilfe gehabt.
00:07:08: also stell dich wirklich in den Winkel.
00:07:11: Beide händen es in einer Wand, ne?
00:07:13: Neunzig Grad oder gehst du da rein ist der gute Sache
00:07:17: Sehr gut.
00:07:18: Welche Rolle spielt das zentrale Nervensystem bei grunschen Schmerzen?
00:07:21: Das hast du ja von deiner eigenen Geschichte erzählt und dann bist du natürlich predestiniert für, dass du uns erklärst aus dem eigenen Leid daraus wie Bewegung und Achtsamkeit die Schmerzbeeinflussungen gehen, beeinflussen können.
00:07:35: Finde ich total spannend, Thali, dass Du diese Frage stellst denn weißt Du in meiner eigen Biografie... Ich war ja im Sportsetting und habe mich intensiv schon damals mit dem Körper befasst.
00:07:44: Ich war auf einem guten Leistungsnebbel.
00:07:46: Ich
00:07:47: habe ganz viel Physiotherapie gemacht.
00:07:49: Das hat dann irgendwie nach eigener Messen irgendwann aus wie Ben Johnson damals, der beste Sprinter in der Welt.
00:07:54: Also ich hatte überall Muskeln aber immer noch Schmerzen.
00:07:57: Extremes Schmerz und das war so.
00:08:00: mit siebzehnten Umfallen, mit zwanzig, einundzwanzig kann ich mich gut erinnern.
00:08:04: dass ich auch hinter Familie gesagt habe ich glaube ich werde nicht älter als dreißig weil ich einfach ... ich hatte manchmal vier fünf und fünf Uhr abends konnte ich nicht mehr, dann habe ich mich hingelegt.
00:08:14: Ich wollte nichts mehr mit diesem Tag zu tun haben weil ich den Schmerz nicht aushalten konnte.
00:08:19: Was ich damals nicht wusste ist das einfach mein genauer Nervensystem, dass Signal nicht mehr gegeben hat um los zu lassen.
00:08:26: Dieser Schock des Unfalls hat natürlich das Signal ausgesendet du musst alles zusammenhalten.
00:08:31: Mein Körper wollte auch die Wirbelsäule zusammenhalten und die Muskulatur.
00:08:35: Ich hab dann intensiv Kraftübungen gemacht.
00:08:37: Aber du brauchst eben beides.
00:08:39: Du brauchst Anspannung und Loslassen!
00:08:41: Unser autonomes Nervensystem hat ja eben diese zwei genialen Spieler, der Parasympathikus.
00:08:46: Wenn der aktiviert ist dann können wir regenerieren, da kann man verdauen, dann bauen wir Kräfte auf, dann ist das Immunsystem aktiviert... Dann lässt alles in uns los und dehnt sich aus um den Sympathrikus im Leistungsbereich zu kommen, um nach vorder zu gehen, um dieser Potenziale anzurufen.
00:09:03: Und ich habe ihm dann mit Atemtechnik kennengelernt.
00:09:09: Ich habe Sri Sri Abhisjanka Gurudev kennengelernet, bin nach Indien gereist und habe eigentlich relativ bald gemerkt wo ich die erste Atemübung oder das Weekend gemacht habe mit Atem-Übungen dass da ein Bozess einsetzt der mir völlig unbekannt war nämlich dass von innen her eine Entspannung einsetzt das irgendwo ein Signal auch endlich wieder gegeben wird dass sich loslassen kann und und da hat erst die Nachhaltige Heilung eingesetzt.
00:09:36: Also damit unser Körper nachhaltig heilt, brauchen wir – das weiß ja die Wissenschaft heute – eine ganz starke Aktivierung des Vargus-Nerves.
00:09:43: Der Wissi, wichtigste Spieler des Parasympathikus und Atemübungen können ganz gezielten Vargusnerven aktivieren.
00:09:50: Deshalb haben wir das Buch auch zusammen geschrieben weil diese Effekte unglaublich gut sich ergänzen.
00:09:54: also Körperarbeit mit Atemarbeit da ist nicht eins plus eins zwei sondern da ist es plötzlich drei vier fünf.
00:10:00: daher geben sie sich Synergien Und dann kommt natürlich die Ernährung noch dazu.
00:10:05: Das ist jetzt meine nächste Frage, weil ihr sieben Ernährungsstrategien im Buch erwähnt?
00:10:10: Welche davon sind aus deiner Sicht besonders hilfreich für eine Prävention von chronischen Krankheiten?
00:10:16: Ja das ist ja das Geniale bei der Petra.
00:10:21: Dr.
00:10:21: Petra Bracht weiß du, sie sagt ja einerseits gebe ich euch Empfehlungen und es gibt so viele Hacks und ihr könnt alles tun.
00:10:28: aber bitte hört auf euer Körper Intelligenz.
00:10:31: Ich glaube, wir sind heute.
00:10:33: auch dieser Podcast.
00:10:34: Unserer Heute wird dazu beitragen eventuell dass Menschen noch verwirrter sind weil du wenn du das Internet aufmast so ein unglaubliches Lösungsangebot hast und der einen erzählt dir es so oder andere so.
00:10:45: Und ich glaube das ganze Leben spielt darauf hinaus dass immer wie wichtiger wird dass wir unsere eigene Intuition wieder folgen Dass wir uns die Frage stellen ja Unter Berücksichtigung und all diese Informationen, wer bin ich denn?
00:10:57: Also ich glaube die ganz wichtige Prämisse ist Körperintelligenz.
00:11:01: Hör auf dich!
00:11:02: Und dann sind da verschiedene Hacks, alle total wichtig.
00:11:05: Also ich will mal zwei herausstreichen.
00:11:07: Das eine ist das Intervallfasten, eine Sache die ich durchziehe, die mir unglaublich gut geht.
00:11:13: Wir wissen heute dass nach so beim Mann nach vierzehn fünfzehn-sechzehn Stunden der Prozess der Autophagie einsetzt, d.h.
00:11:20: eigene Heilungskräfte setzen ein, das wie so die innere Dusche des Körpers unglaublich wichtig.
00:11:28: Bei mir ist es so innerhalb von acht Stunden beim Tag Essig und dann fünfzehn, sechzehn Stunden Essig nicht.
00:11:34: Und das ist eigentlich recht effortless Aber es natürlich in einen Schritt auch ins Leben muss man ganz klar sehen.
00:11:40: aber viel kleiner und vielleicht ja ohne viel Aufwand umzusetzen ist das Thema Apfelessig trinken, sondern viele Stunde vor dem Essen was ich total spannend finde Dadurch, dass ich nicht mehr so viel Sport machen konnte eigentlich dann relativ schnell Gewicht zugelegt.
00:12:02: Also ich war dann irgendwann zwanzig Kilo schwer als während meiner Top-Sportzeit und habe dementsprechend mit vielen Diäten gehandhabt und auch Kalorien gezählt usw.
00:12:12: Und
00:12:13: mit Dr.
00:12:14: Peter Bach bin ich heute der Auffassung dass Kalorien wirklich so ein bisschen erlüge sind.
00:12:19: Es geht nicht darum, Kalorieren zu zählen sondern es geht darum zu verstehen wie wirken die verschiedenen Ernährungsbausteine aufeinander ein?
00:12:26: Es geht darum zugucken das eben beispielsweise der Blutzucker nicht plötzlich extrem ansteigt weil das dann zu fett in unserem Körper umgewandelt wird.
00:12:36: und wenn wir eben und jetzt komme ich zum Punkt der Viertelstunde vor dem Essen Apfelessig zu uns nehmen.
00:12:42: Das hat eine iranische große Studie vor zwei Jahren gezeigt, dann nimmt der Blutzucker fast nur um die Hälfte zu wenn ich danach esse und das ist eine gute Sache.
00:12:53: Finde ich ein Heck den man durchaus berücksichtigen kann?
00:12:55: Ich mach das!
00:12:57: Ja also ich mache auch beides was du erwähnt hast automatisch.
00:13:01: Ich habe morgens leider keinen Appetit.
00:13:03: Ich würde gerne etwas frühstücken aber ich kann einfach nicht.
00:13:06: über Jahrzehnte war das so Und von daher bin ich automatisch in so einem sechzehn-acht intervallfasten Fenster.
00:13:15: Und das mit dem Essig mache ich auch sehr gerne, schmeckt mir auch muss ich ganz ehrlich sagen und weil die Essigsäure etwas unser Verdauungssystem bewirkt was uns den Blut oder die Glucose, die wir quasi mit der Nahrung zu uns nehmen, langsamer aufnehmen lässt.
00:13:32: Und wobei es ist ein sehr schöner kleiner Heck.
00:13:37: Jetzt ist ja auch so dass Wir vom Inflamaging sprechen als Treiber des Alters, also sprich chronische Entzündungsprozesse die wir vielleicht gar nicht so wahrnehmen.
00:13:48: Das kann im Mundraum bei den Zähnen stattfinden.
00:13:50: Es kann aber auch in uns selbst stattfinden.
00:13:54: wie beeinflussen Ernährungen und Lebensstil diese chronischen Erzündung Prozesse aus deiner Sicht?
00:13:59: Ganz stark!
00:14:01: Ich denke alle drei Aspekte sind die Bewegung der Atem- und die Ernährung.
00:14:07: beeinflussen beziehungsweise reduzieren wenn wir es richtig machen die entzündungen enorm.
00:14:13: und dann wie du sagst das ist es wieso was du?
00:14:16: das faszinierend da heute ist ja dass wenn man im körper erstmal probleme haben wenn wir schmerzen haben oder auch andere Bewegchen oder wirklich auch kritische Situationen auftreten.
00:14:28: Bei vielen Menschen ist es ja ein Wandern, die Probleme wandern so durch den Körper durch und dann ist halt oft eine notwendige Symptombekämpfung stattfindet.
00:14:37: Einer der Gründe, die manchmal unten drunter liegt sind eben Entzündungen.
00:14:43: Wichtig das zuerst mal zu merken kann man ja auch im Blut messen, kann man anders auch feststellen.
00:14:49: Und ja, die Ernährung kann entscheiden helfen nicht glaube ich.
00:14:53: Mein ganz besonderer Fokus liegt dabei den Atemtechniken.
00:14:57: Ich praktiziere seit dreißig Jahren jeden Morgen Atem-Techniken und was da halt wunderbarerweise geschieht ist, dass du A eben dein autonomes Nervensystem in Balance bringst und dadurch die ganzen Selbstheilungskräfte im Gang bringst, was schon mal sehr gut ist um Entzündungen zu reduzieren.
00:15:17: B steigt das Energielevel.
00:15:19: Die wichtigste Energiequelle ist eben der Atem mehr.
00:15:22: Wir können zwei, drei Tage auf Schlaf verzichten und wir können ganze Wochen auf Essen verzichten aber nur
00:15:27: ein paar
00:15:29: Minuten auf den Atem.
00:15:31: Aber interessanterweise ich weiß nicht wie es bei dir ist die meisten Leute fragen sich am Morgen hast du gut geschlafen?
00:15:36: Da haste gut gegessen.
00:15:37: aber keiner fragt guten morgen Wie ist dein Atem heute?
00:15:40: also die Aufmerksamkeit liegt nicht dort.
00:15:41: wir nutzen heute nur dreißig vierzig Prozent hart.
00:15:43: Ich stelle das vor der Lungenkapazität.
00:15:47: Wenn wir das verbessern, haben wir mehr Energie.
00:15:50: Wiederum hat der Körper ganz andere Selbstteilungsprozesse total wichtig plus je mehr Energie desto besseres Mindset.
00:15:58: Ganz klar!
00:15:59: Also wenn wir lange nicht gegessen geschlafen und nicht gut geatmet haben dann denken wir schlecht über uns, über die anderen, über den Job etc... Und der dritte Effekt, der da mit verbunden ist, ist ja der Einfluss auf die Emotion.
00:16:12: Heute weiß die Wissenschaft was die Yogis schon immer postuliert haben jede Emotion zu jedem einzigen Zeitpunkt auch jetzt und morgen und jeder einzelnen Moment in unserem Leben korrespondiert die Emotionen, die wir gerade erleben jetzt mit dem Atemrhythmus.
00:16:27: Das ist schon mal genial.
00:16:29: also der Atem-Rhythmus verändert sich die ganze Zeit entsprechend.
00:16:32: unsere Emotion Wir kennen es ja sind wir entspannt glücklich froh Wir atmen lang und tief, sind mal aufgeregt wütend vielleicht stockender.
00:16:41: Aber das ist eben keine Einbahnstraße will heißen wenn ich mit dem Atem arbeite dann kann ich direkt die Emotionen beeinflussen.
00:16:49: was wir eben in unserem buchlangen gut leben ganz stark thematisieren ist der Einfluss der mentalen Gesundheit auf den gesamten körperlichen auch alterungsprozesse insbesondere auch Prozesse, die die die Inflammation mit sich bringen.
00:17:09: Also die Entzündung.
00:17:10: Denn eins ist klar wenn ich mental ständig das Gefühl habe ich bin unter Druck Ich muss leisten Dinge entgleiten mir dann ist ja meine ganze mein ganzes Körper auch dazu angehalten auf Hochproduktion zu sein sogar wenn ich mich entspannen möchte oder schlafen möchte und Und da gilt es eben zu gucken dass man eine gute Balance findet.
00:17:32: Ja, du hast viele interessante Themen angesprochen.
00:17:35: Kannst du uns im Praktisches Beispiel nennen von der Atemtechnik die Du vielleicht machst, die hilft quasi den Devagus-Nerv zu aktivieren sich zu entspannen?
00:17:47: Wir können.
00:17:48: eine ganz einfache Übung hat ich zusammen machen.
00:17:49: Ich weiß, du stehst gerade aber trotzdem möglich und wer zuhört kann grad mitmachen nur nicht wenn man am Steuer ist und sich diesen Podcast unterwegs anhört kannst mal einer Hand auf den Bauch legen das ist eine ganz einfache Übung die andere auf die Brust.
00:18:04: und weißt du weil wir ja nur so dreißig vierzig Prozent des Lungenvolumens oft nutzen
00:18:10: können
00:18:10: wir mal die Augen schließen und dann kannst du mal beobachten wie der Atem fließt.
00:18:15: und vielleicht merkst Du dass in der Gegend des Bauches, ein bisschen mit dem Einatmen der Bauch nach außen geht.
00:18:23: Mit dem Ausatmen nach innen.
00:18:26: Vielleicht nimmst du auch eine Bewegung im Bereich der Brust wahr und vielleicht stellst du fest da ist gar nicht so viel Bewegung.
00:18:38: Würdiger war das diese Bewegung des Atems jetzt in diesem Augenblick den gesamten Emotionen reflektiert.
00:18:51: Und dann atme mal durch die Nase lang und tief ein aus Und jetzt wieder durch die Nase, atme ein und atme bewusst in den Bauch.
00:19:04: Du bauchst den sich aus... ...und entspann dich!
00:19:16: Atme ein, du baucht den sich raus.. ..und atme aus, Bauch zieht sich zusammen.
00:19:29: Und jetzt atme wieder rein, Baucht den sich auch aus... ..und atmere weiter bis in den Brustbereich Die Bruste in sich
00:19:37: aus.
00:19:39: Und atmere aus, bauch!
00:19:45: Jetzt atmere ich weiter in der Wellenatma.
00:19:48: So nennt sich diese Übung.
00:19:49: Zuerst Bauch, dann Pust und Atme aus, Bauch und Pust.
00:19:57: Und ganz wichtig atmen durch die Nase, Mund ist geschlossen.
00:20:01: Spannend!
00:20:03: Wenn wir durch die Nasen atmen, das hat die Wissenschaft zeigen können, nehmen wir mehr Sauerstoffe auf als wenn wir durch den Mund atmen und viele Energiekanäle, die direkt von der Nase ins Gehirn gehen werden aktiviert.
00:20:18: Diese Übung wird ein Vargusnerv aktiviert.
00:20:24: Nehmen wir ein paar lange, tiefe Atemzüge ein und aus.
00:20:37: Und dann kannst du wieder normal atmen, die Hände auf den Oberschenkel legen, die Augen bleiben geschlossen und beobachtet die Empfindungen in deinem Kopf.
00:21:05: Dann kannst du langsam und melde ich die Augen wieder.
00:21:11: Sehr entspannt!
00:21:14: Sehr schön!
00:21:16: Vielen Dank für diese kurze Übung.
00:21:18: Ja ja das ist eine ganz einfache Übung und extrem wägungsvoll.
00:21:25: Und wer da tiefer gehen möchte, beides im Buch lange gut leben und in meinem zweiten Buch atmen der Schlüssel zur gesunden und erfolgreichen Führung sind sehr, sehr detailliert viel weiterführende Übungen erläutert.
00:21:38: Übrigens ich werde oft gefragt welches ist die beste Atemübung?
00:21:42: Ich habe eine Präferenz und trotzdem würde ich sagen, diejenigen, die du regelmäßig machst das ist die beste Übung.
00:21:48: Also das regelmäßige Partizieren macht einen Unterschied.
00:21:51: Ja absolut!
00:21:53: Gibt es, ich sag mal Marker oder Parameter die du empfehlen würdest um den eigenen Gesundheits- oder Alterungszustand zu messen?
00:22:04: Es gibt ja so viele biologische Marker die man nutzen kann.
00:22:12: Einerseits glaube ich ist A richtig wir sind so alt wie wir uns fühlen und B so.
00:22:20: die Quintessenz in unserem lange gut leben Buch auf das war.
00:22:24: wirklich hinweisen möchte ist, dass ja vieles an uns altert ohne Zweifel.
00:22:31: Ja das kann man messen aber ich weiß nicht howdy vielleicht kennst du das Gefühl?
00:22:34: Du guckst vielleicht morgens in den Spiegel und denkst dir naja hm ich bin mir nochmal ein bisschen gealtert.
00:22:41: gut bis dann ein junger Mann aber bei mir passt jetzt schon... Wir
00:22:44: sind gleich alt!
00:22:46: Halleluja es sieht richtig gut aus.
00:22:48: also kennst ihr das Gefühl, dass der morgens am Spiel geguckt und denkt naja ich bin schon ein bisschen Kennst du?
00:22:55: Und dann,
00:22:57: vielleicht
00:22:58: kennst du aber auch dass du den denkst, hm.
00:23:00: Aber etwas in mir ist immer noch der gleiche!
00:23:02: Also da gibt es auch ein Aspekt, das ist immer nur der gleicher Hardy.
00:23:05: Kennt ihr
00:23:05: das?!
00:23:06: Ja absolut.
00:23:08: Und weißt du, es gibt ja einen Teil in uns... Das ist absolut zeitlos und deshalb können wir ja überhaupt Zeit wahrnehmen weil es einen Referenzpunkt gibt, der zeitlos ist.
00:23:24: damit im Kontakt zu bleiben oder damit in Kontakt zu kommen ist vielleicht das größte Geschenk, was wir uns tun können.
00:23:31: Weil dann brauchen wir keine Angst zu haben vom Altungsprozess.
00:23:36: Das ist ja auch verbunden mit der Frage wer bin ich eigentlich und halte dich für absolut entscheidend.
00:23:42: Und das wäre so unsere Message, dass wir diese Zeitlosigkeit in uns entdecken und die Momente kultivieren wo wir damit im Kontakt sind.
00:23:52: Ja, das ist sehr schön.
00:23:56: Jetzt beschreibt ihr viele Routinen oder Verhaltensweisen die man einsetzen kann aber viele Menschen haben das Problem dass sie nicht langfristig dran bleiben.
00:24:09: Also welche Strategien gibt es da?
00:24:11: Dass ich quasi das Verhalten langfristigt umsetzen kann und auch zu einer Routine wird.
00:24:18: Wir nennen das ja im Buch Die Umsetzungsfalle.
00:24:22: Mit unserem T-Lex-Institut, was ich leite, fokussieren wir uns auf die Arbeit mit Mitarbeitern und Führungskräften.
00:24:28: Wir haben weltweit fast fünfhundert Mitarbeiter und Fährungskräfte geschult und im Idealfall nach einem guten Training sind die Leute ja begeistert.
00:24:36: Darauf arbeitest du als Trainer irgendwie hinten und freust dich usw.
00:24:43: Die Frage stellt sich ja inwiefern dich das Ding umgesetzt und es ist wirklich eine große Herausforderung.
00:24:47: Es gibt ja der berühmte Quitter-Stay bei Neujahrsvorsätzen, was man gesehen hat am achtzehnten Januar, sind neunzig Prozent der Menschen schon wieder ganz weit weg von dem, was sie vorgenommen haben.
00:24:56: aber – und das ist spannend und das beleuchten wir auch im Buch – die Umsetzung ist sogar oft bei Themen ganz, ganz schwierig, lebensnah wichtig sind.
00:25:07: Also es gibt eine Harbert-Untersuchung, die mit Menschen ... mit Herzproblemen und Herzprobleme ist ja Todesunstache Nummer eins in Deutschland, in der Schweiz.
00:25:16: Und typisches Szenario, jemand kommt so mit diffusen Beschwerden zum Arzt und kriegt dann zu hören Gott sei Dank sind sie gekommen weil innerhalb von einem Jahr Sie werden gestorben also sind gerade noch rechtzeitig gekommen.
00:25:27: aber keine Bange ich helfe Ihnen!
00:25:31: Der Patient ist schon mal ein bisschen Angespannt gleichzeitig, froh weil es hilft.
00:25:35: Es wird ihm geholfen.
00:25:37: Hier die Medikamente werden sie nehmen.
00:25:39: Neunneinzig, neun Prozent sagen ja.
00:25:41: Dann bitte ein bisschen Fitness.
00:25:43: ich gebe hier das Regime und natürlich die Ernährung.
00:25:45: Wären Sie jetzt machen was ich Ihnen sage?
00:25:47: Und neunneinsig kommen.
00:25:48: neun, neunein Prozent sagen Ja Doktor alles was Sie machen werde ich sagen Frau Doktor Was denkst du?
00:25:54: wie viel Prozent kriegen das umgesetzt?
00:25:55: Gab eine Studie?
00:25:56: Wie viele Prozent kriegen da so umgesetzt ?
00:25:58: Neunundrassig Prozent
00:25:59: Ja weißt Du wenn der Preis das Leben ist Einer von sieben, vierzehn Prozent zu quetschten Prozent.
00:26:06: Und dann hat man gesagt naja gut Ernährung verändern Bewegungen ist schwierig die Tabletten werden ja sicherlich zu hundert Prozent genommen.
00:26:13: selbst dort hat man gesehen.
00:26:14: nur in nur in fünfzig Prozent der Fälle haben sich Leute geschaut und das finde ich so spannend dem in den allermeisten fällen.
00:26:22: wenn wir etwas nicht umgesetzt bekommen dann ist so die eigene Diagnose es liegt an der Disziplin.
00:26:30: Ich habe wieder mal nicht genügend Disziplin.
00:26:32: Aber das sagen mir auch Leute, die viertausend Mitarbeiter haben zwei Doktortitel drei Kinder und so weiter und sofort, die also ganz viel Disziplinen im Leben gezeigt haben.
00:26:43: der Disziplingmuskel ist da aber wir setzen ihn bei gewissen Dingen nicht ein und da tiefer zu gucken ist total wichtig.
00:26:49: Wir sagen eigentlich müsste man sich das so vorstellen ich stehe mit einem Fuß auf den Gas ich will sowas umsetzen Und dann fährt das Auto halt nicht.
00:27:01: Dann sag ich, scheiß Autoarbeit!
00:27:03: Ich sollte mal meinen Fuß wegnehmen.
00:27:06: und damit beschäftigen wir uns über zwei Kapitel und geben wirklich so einerseits eine Anleitung um diese Immunität gegenüber Veränderung zu analysieren bei sich selbst und danach Schritt für Schritt überwinden zu kommen.
00:27:17: Das sind sieben Schritte der Prozess.
00:27:20: Fürs Ende geht es immer wieder darum Schlüsselgewohnheiten zu finden also Dinge zu tun Wo wir schon relativ bald im Tag in eine gute Energie kommen, weil zum Thema Disziplin gilt es schon festzuhalten.
00:27:29: Niemand von uns hat genügend Disziplinen, dass wir alles was wir tun werden am Tag mit Diszipling tun können.
00:27:36: Irgendwann muss dieser Motor ins Rollen kommen.
00:27:38: bei mir ist das z.B.
00:27:39: die Sky Atemtechnik.
00:27:40: Ich mache jeden Morgen die Skyatm Technik.
00:27:42: Das switcht so meine Energie und dann gelingen wir Dinge, die wir sonst nicht gelingen würden.
00:27:51: Was ist das für eine Atemtechnik jetzt, wie ich natürlich soll
00:27:53: gehe?
00:27:53: Die Skyatm-Technik hat Shri Shri Ravi Shankar entwickelt.
00:27:55: Ist ne großartige Atem Technik, dauert so zehn Minuten und ist ein rhythmisches Atmen und sorgt wirklich für einen großartigen Energieswitch.
00:28:03: Das ist super!
00:28:06: Lass uns gemeinsam noch mal bisschen in die Zukunft schauen.
00:28:09: Welche Entwicklungen siehst du in der Forschung, die du besonders spannend findest?
00:28:20: Was mich am meisten fasziniert, ist wenn uns Forschungsergebnisse helfen die natürlichen Ressourcen zu nutzen.
00:28:27: Dieses nach vorne und zurück gleichzeitig.
00:28:29: Weißt du wenn wir merken was uns die Natur eigentlich mitgegeben hat an Kräutern, an Ernährung, an Körper eigener Intelligenz?
00:28:39: Das sind die Dinge wo ich ... wo meine Popillen weit aufgehen und wo ich mich freue.
00:28:48: Viele Menschen leiden unter Krankheiten, wo die Forschung relativ nahe dran ist auch Lösungen anzubieten.
00:28:54: Mein eigener Vater hat mit Demenz zu tun also im fortgeschrittenen Stadion und das ist bitter.
00:29:05: Und beispielsweise hatte er dann vor zwei Jahren mein Buch gelesen.
00:29:11: Er dachte, er hat nie Atemübung praktiziert und hat dann plötzlich mich angerufen und gesagt, Christoph ich mache jetzt da gerade eine Atemübung die Nasenatmung alternierende Nase-Natmungen.
00:29:20: Und ich habe das Gefühl, ich kann klar denken!
00:29:23: Und tatsächlich haben wir dann gesehen des Fünfund Achtzig Plus dass er wenn er ein bisschen atemübungen macht klar denken kann.
00:29:32: und natürlich weiß die Wissenschaft Wenn wir Atem Übungen machen wird der Hypokampus stimuliert was ein Riesen Problem ist bei den menschkrankten Menschen.
00:29:39: Und ich glaube, diese Potenziale auszunutzen ist total wichtig.
00:29:41: und natürlich wünsche mir das bei Alzheimer.
00:29:44: Bei Krebs, dass da große Fortschritte kommen.
00:29:46: Ich glaube wir sind auch nah davor.
00:29:50: Das Problem hat die.
00:29:51: was wir zu lösen haben ist Sind es dann ganz eritäre Ansätze wo das Medikament eine halbe Million kostet?
00:29:58: Oder kriegen wir das wirklich so auf die Reihe, dass alle Leute nutzen können weil sonst macht sie irgendwie keinen Spaß.
00:30:06: Ich bin grundlegend optimistisch und ich glaube, dass die Forschung genau das ermöglichen wird.
00:30:13: Dass es bezahlbare Alternativen gibt, die uns als Menschheit weiter voranbringen.
00:30:19: Und ich finde es aber sehr interessant, wenn du die Zukunft schaust quasi den Blick zurück machst und back to basics, Kräuter, Ernährungen, Atem Schlaf, all die Dinge, die wir heute besprochen haben.
00:30:34: Das ist auch eine sehr interessante Erkenntnis, dass wir uns wieder zurück auf die Grundlagen besinnen.
00:30:39: Ja total!
00:30:40: Ich meine es ist ja wirklich ein Witz.
00:30:42: Wir rennen von Arzt zu Arzt aber nutzen die eigenen Ressourcen nicht und ich glaube jeder der mal chronisch schmerzen hatte oder eine Krankheit nicht in den Griff bekommen konnte hat ja erlebt was das bedeutet sich hilflos zu fühlen.
00:30:59: Und das Problem ist in dem Moment, weil wir hier uns hilflos führen fährt unser ganzes Immunsystem unsere Resilienz nach unten.
00:31:05: Weil ja unserer Intelligenz und sagt egal was ich tue nix hilft.
00:31:09: Dann ist es intelligent nichts zu tun.
00:31:11: also wenn alles was ich tu nix helft dann ist die intelligente Schlussfolge um nix zu tun.
00:31:16: und genauso funktioniert unser Körper.
00:31:18: Und ich glaube Selbstwirksamkeit zu erzielen Menschen zu helfen selbstwirksam zu sein ist das größte Geschenk was wir machen können.
00:31:27: Natürlich können uns Medikamente da auch mit reinbringen, weil ich sage okay, Medikament hat mich stimuliert um gewisse Prozesse in meinem Körper wieder herstellen zu können.
00:31:38: Aber wenn wir natürliche Kräfte nutzen hat es noch nicht mal einen ganz anderen Effekt.
00:31:44: und ich glaube ja die Pharmaindustrie hat ein anderer Auftrag.
00:31:49: Ich sehe meinen Auftrag so dass sich Menschen helfen möchte beispielsweise über den Atem eben Ernährung und Bewegung die eigenen Kräfte gut zu nutzen.
00:32:03: Wir haben viele Dinge schon angesprochen, aber ich möchte dich trotzdem zuletzt noch mal fragen welche drei Tipps möchtest du unseren Zuschauern oder Zuhörern mitgeben?
00:32:11: Ganz allgemein drei Tipp!
00:32:13: Also Tipp Nummer eins nachdem du diesen Podcast gehört hast ruf irgendjemand an und kümmere dich um diesen Menschen.
00:32:19: sei für einen Menschen.
00:32:20: da frag jeden Morgen zwei, drei Menschen.
00:32:23: Wie geht's dir?
00:32:23: Die Forschung hat gezeigt schon nur, wenn dich am Morgen jemand fragt wie geht es dir auch über WhatsApp fühlst du dich schon besser?
00:32:31: Es gibt so viele Forschungsergebnisse zum Thema.
00:32:33: was macht uns?
00:32:34: lässt uns lange leben?
00:32:35: und die soziale Komponente ganz entscheidend.
00:32:39: Und ich glaube wir fragen uns oft wo sind die guten Freunde?
00:32:43: sei du für anderen guten Freund dann hast du mehr als genügend gute Freunde.
00:32:47: Sei du für andere.
00:32:48: da sag ich mir selber auch immer wieder der zweite Geh spaziert, geh in die Natur, freut dich das Leben.
00:32:57: Guck die Sterne an und setz dich in Verbindung mit der größeren Dimension des Lebens!
00:33:01: Ich glaube wir alle haben Probleme.
00:33:04: Teil von diesem Leben ist Schmerz.
00:33:07: Egal wie wir es drehen und wenden, es kommen schmerzhafte Momente.
00:33:11: aber ob wir darunter leiden... Diese subtilen Schalter können wir bewegen.
00:33:20: Wenn es ganz schwierig in unserem Leben wird, oder wenn wir ganz stark leiden, dann fokussieren wir nur noch eine Sache.
00:33:27: Ich denke immer nur noch an diese eine Sache und die beschäftigen mich so sehr.
00:33:30: Und wenn man nach draußen geht und uns einfach wieder mal im Kontext bewusst werden und merken hey ich bin ein Mensch auf dieser riesen Erde und diese Riesenerde ist ein Teilchen im riesigen Kosmos!
00:33:41: Und wie viele Cosmoses gibt es da draußen?
00:33:44: Und meine Lebenszeit ist so beschränkt.
00:33:45: Die letzten zehn Jahre sind so schnell vorbeigegangen und haben ein paar Mal so und ich bin wieder weg Kommon, und diese Ausdehnung zu gehen, das wäre mein zweiter Hack.
00:33:57: Und der dritte wäre Nutz die Kraft des Atems.
00:34:01: Das hat meinen Leben gerettet.
00:34:03: Also ich glaube das was ich an Lebensqualität ab meinem Zweizwanzigsten Lebensjahr erleben durfte Was ich vorher erlebt habe, das lässt sich nicht vergleichen.
00:34:12: Und das Schlüssel war derjenige dass ich gelernt habe mich selbst zu managen Was ich vorher komplett mir selber ausgeliefert.
00:34:20: Also vertieft dich in die Kraft des Atems, wenn man dritter bogt.
00:34:24: Super!
00:34:25: Drei wirklich ganz tolle Tipps, Christoph Ich danke dir ganz herzlich für diesen wirklich interessanten und spannenden Austausch.
00:34:31: Wir haben eine Atemübung integriert.
00:34:33: Ja ich bin völlig entspannt und gelockert Und kann so den Tag weiter bestreiten.
00:34:39: Ich dacht dir ganz herzlich für diesen sehr sehr interessanten Austauschen
00:34:42: Hab mich sehr gefreut.
00:34:45: Die Fakten der Folge.
00:34:48: Im Christoph haben wir diesem Gespräch drei zentrale Dinge gelernt.
00:34:51: Erstens, dass Schmerzfreiheit und Beweglichkeit keine Frage des Alters sein müssen sondern aktiv beeinflusst werden können.
00:34:57: Zweitens, das Ernährung- und Lebensstil entscheidende Hebel für Prävention, Energie und langfristige Gesundheit sind.
00:35:03: Drittens, dass Stressregulationen, Atmungen und mentale Kleide eine oft unterschätzte Rolle für unsere biologische Alterung spielen.
00:35:10: Random Reminder.
00:35:13: Random reminder du atmest rund zwanzigtausend Mal am Tag.
00:35:17: Mit zwölf bis zwanzich Atemzügen pro Minute kommst du auf etwa zwanzichtausend Atemzug täglich.
00:35:22: Jeder einzelne beeinflusst Herzrequenz, Nervensystem und Blutchemie.
00:35:26: Bewusst langsamer zu atmen ist deshalb kein Wellness-Trick sondern ein direkter physiologischer Eingriff in deinem Regulationssystem.
00:35:32: Also ein random reminder heute!
00:35:33: Jede Atemzug wirkt ob du ihn bewusst nutzt oder nicht.
00:35:36: Bis zum nächsten Mal.
00:35:37: Bleib gesund
00:35:38: und neugierig.
00:35:41: Das war Mission Gesundheit mit mir.
00:35:42: Dr.
00:35:43: Hadisadee Danke dass ihr Teil dieser wachsenden Community seid.
00:35:46: unterstützt den Podcast gerne mit einem Like, Kommentar oder einem Fondant.
00:35:50: bis zum nächsten mal.
00:35:51: Bleibt gesund und neu
00:35:52: gierig.
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